Kirschkuchen_vegan style

Mein Lieblingsobst = Kirschen

Jeder hat bekanntlich seine Lieblings Jahreszeit und mit Sicherheit auch sein Liebslings Obst. Ich liebe den Mai und Juni und damit auch die Kirschenzeit. Jedes Jahr freue ich mich wie ein Kind darauf, wenn die ersten Kirschen aus Österreich am Markt erhältlich sind. Noch heute erinnere ich mich mit Genuss an den super leckeren Kirschstrudel, den meine Oma immer gebacken hat.

Nachdem ich einen Haufen Kirschen gekauft hatte, wollte ich auch unbedingt einen veganen Kirschkuchen backen. Nach ein paar Recherchen bin ich auf das folgende Rezept gestoßen, dass ich noch etwas für den Thermomix adaptiert habe. Der Kuchen geht wirklich extrem schnell und schmeckt super fluffig.

 

Zutaten:

  • 300g Dinkelmehl glatt
  • 150g Rohrrohrzucker
  • 1/2 Packung Weinsteinpulver
  • 75ml Pflanzenöl
  • 270g Pflanzenmilch
  • 1 Prise Salz
  • Mark einer Vanilleschote
  • Staubzucker zum Dekorieren
  • ca. 300 – 500g entkernte Kirschen je nach Größe
  • etwas Margarine zum Einfetten

Zubereitung:

  1. Backrohr auf 180 °C vorheizen.
  2. Eine Springform mit Backpapier auslegen und die Ränder einfetten.
  3. Kirschen entkernen.
  4. Alle trockenen Zutaten in den Thermomix einwiegen und 5 Sek./Stufe 5 mischen.
  5. Mark einer Vanilleschote, Pflanzenöl und Pflanzenmilch zugeben.
  6. Die Masse wirklich nur ganz kurz ca. 5 Sek./Stufe 4 mischen. Rührt man den Teig zu lange oder zu stark, geht die Bindung des Teiges verloren.
  7. Den Teig in die vorbereitete Springform füllen, Kirschen darauf verteilen und eindrücken.
  8. Den Kuchen ca. 40 Minuten backen, nach ca. 30 Minuten unbedingt eine Stäbchenprobe machen.
  9. Auskühlen lassen und mit Staubzucker dekorieren.

Hier noch ein paar Infos, warum Kirschen nach der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) so gesund sind. Kirschen wirken leicht wärmend und nähren unser Blut (z.B. bei brüchigen Nägeln, Schlafstörungen, innerer Unruhe, Haarausfall). Sie unterstützen besonders die Milz, Leber und Nieren. Toll ist, dass sie helfen Feuchtigkeit aus zu leiten – bei Übersäuerung von Vorteil!

Ihr seht also Kirschen sind richtige kleine Alleskönner, also schlag noch schnell zu am Markt eures Vertrauens. Oder vielleicht seid ihr ja in der glücklichen Lage einen Kirschbaum im Garten zu haben. Dann lebt ihr die nächsten Tage/Wochen noch im Schlaraffenland!

 


Bestes veganes Waffelrezept

Vegane Alternative?!

Wenn man zum Veganer mutiert, dann fängt man in der Regel an einiges auszuprobieren. Nachdem aus einen Experiment vor über zwei Jahren Jahren, eine neue Lebenseinstellung wurde, war es mir von Anfang an wichtig, nicht auf alles verzichten zu müssen.

Ich gehöre zwar mit Sicherheit nicht unbedingt zu den Veganern, die einen Fleischgeschmack etc. vermissen, aber ohne meine geliebten Süßspeisen konnte ich dann doch nicht leben. Durch Instagram eröffnet sich jedem ein schier nicht enden wollendes Angebot an veganen Alternativen und Rezepten. Ausreden, dass ein Veganer sich ja nur von Pflanzen und Wurzeln ernähren könnte, gelten schon lange nicht mehr. Ich sage nur welcome to the New Generation. Ganz nebenbei macht es auch noch  richtig Spaß etwas neues auszuprobieren.

Die Suche nach dem prefekten Waffelrezept_vegan style

Als Instagram User scrollt man mehrmals täglich die News Feeds anderer Accounts durch und man bekommt regelmäßig einen wässrigen Mund bei all den leckeren Kreationen. Neben dem sonntäglichen „Pancakes Sunday“ hatten es mir die Waffeln besondern angetan. Ein sehr leckeres und vor allem auch einfaches Pancakes Rezept findet ihr bereits auf meinem Blog.

Kennt ihr die Eierwaffeln, die man im Supermarkt zu kaufen bekommt? Ich war früher regelrecht süchtig danach und wollte unbedingt genau diese Waffeln, aber eben nur vegan style. Zuerst musste mal ein Waffeleisen her. Ich habe ein kleines passendes für uns bei Casa (eine Filiale gibt es im Millennium Tower 1200 Wien) gefunden. Die Suche nach dem passenden Rezept gestaltete sich schon schwieriger. Obwohl es vor Rezepten auf Instagram nur so wimmelt, wollte irgendwie keines bei mir funktionieren. Die Waffeln wurden entweder nicht ganz durch oder sie schmeckten einfach nicht so wie ich mir das vorgestellt hatte.

Ein paar fail Versuche später veröffentliche Gott sei Dank Siegfried Kröpfel, ein veganer österreichischer Spitzenkoch, ein weiteres Kochbuch für den Thermomix. Siehe da, es war auch ein Waffelrezept enthalten. Und was soll ich euch sagen. Die perfekte Waffeln, die man sich als Veganer wünschen kann und das Beste! Sie schmecken auch kalt mega gut. Ich nehme die Waffeln dann einfach total gerne als Snack mit ins Schwimmbad oder aber auch mit auf einen Wanderausflug. Für alle die den Thermomix inklusive Cookkey schon ihr Eigen nennen dürfen, ihr findet das Rezept unter Waffeln mit Erdbeerragout (vegan). Wobei ich das Erdbeerragout immer weg lasse.

Zutaten:

  • 250g Dinkelmehl glatt
  • 50g Rohrrohrzucker
  • 1TL Vanillezucker
  • 2TL Weinstein-Backpulver
  • 1TL Zitronensalzpaste selbstgemacht
  • 1-2 EL Öl
  • 250g Mandeldrink
  • 50g Wasser oder Mineralwasser

Zubereitung:

  1. Mehl, Zucker, Backpulver, Vanillezucker in den Mixtopf geben und 5 Sek./Stufe 3 mixen.
  2. Zitronensalzpaste, Öl, Mandeldrink, Mineralwasser (normales Leitungswasser tut es auch) zugeben und 20 Sek./Stufe 4 mischen. Bei Bedarf den Vorgang nochmals wiederholen.
  3. Den Teig ca. 10 Minuten im Mixtopf ruhen lassen.
  4. Währenddessen das Waffeleisen einschalten und auf Temperatur bringen.
  5. Nach und nach den Teig auf dem Waffeleisen verteilen und köstliche Waffeln backen.

Wie gesagt, ihr könnt die Waffeln entweder gleich warm essen z.b. mit frischen Früchten, Ahornsirup oder auch einem leckeren Kokosnussjoghurt garnieren. Nutwave oder Erdnussmus passt übrigens auch wunderbar. Oder ihr nehmt die Waffeln einfach auf den nächsten Ausflug mit und genießt sie kalt zwischendurch als Snack.

 


In der veganen Weihnachtsbäckerei_2.0

Der Dezember ist da und schön langsam aber doch kann sich auch der größte Weihnachtsmuffel nicht dem Weihnachtsglanz und -glamour entziehen. Überall leuchten in den Fenstern und auf den Einkaufsstraßen Lichterketten und es duftet herrlich nach Glühwein, Punsch, Zimt & Co.

Ich liebe ja die Weihnachtszeit jedes Jahr sehr, schmücke unsere Wohnung und backe natürlich viele Weihnachtskekse. In meinem letzten Beitrag In der veganen Weihnachtsbäckerei_1.0 habe ich euch schon berichtet, dass es für mich in diesem Jahr eine größere Herausforderung ist meine lieb gewonnen Keksrezepte in eine vegane Variante zu verwandeln. Da viele Rezepte kein Eigelb enthalten, scheint es relativ einfach die Butter durch pflanzliche Margarine zu ersetzen.

Oder man sucht einfach auf Instagram bzw. Google nach Rezepten und probiert sie aus. Gleiches habe ich auch gemacht und bin mit meinem ersten Versuch von veganen Vanillekipferl gleich mal gescheitert. Der Teig wurde leider sehr bröselig, was mit Sicherheit an der verwendeten Maisstärke gelegen hat. Aber gut, was macht man jetzt wenn aus dem Teig keine Kipferl geformt werden können? Nein, man wirft nicht alles in den Mistkübel sondern der Teig wird kurzer Hand ausgerollt und es werden Kekse ausgestochen.

 

Mein erster Versuch von veganen Vanillekipferl 🙂 

So viel dazu…bevor ich jetzt noch ein weiteres veganes Rezept ausprobiere, dachte ich mir back to the roots. Ich nehme einfach mein ultimatives Vanillekipferl Rezept und verwende statt Butter meine pflanzliche Margarine von Alsana. Bingo!

Der Schlüssel zum Erfolg liegt oft in den simplen einfachen Dingen. Meine veganen Vanillekipferl sind die besten die ich bisher jemals gebacken haben. Sie zergehen auf der Zunge, wenn nicht die Alsana Margarine verwendet worden wäre, könnte man sie fast als butterweich bezeichnen. Mein lieber Mann war bis dato nie ein großer Fan von Vanillekipferl, aber in diesem Jahr ist er richtig süchtig danach.

Jetzt möchte ich euch aber nicht mehr länger auf die Folter spannen. Hier kommt mein Rezept für die ultimativ besten veganen Vanillekipferl der Welt.

Vegane Vanillekipferl

Zutaten:

  • 250 g Weizenmehl glatt
  • 210 g pflanzliche Margarine
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 70 g gesiebter Rohrohrstaubzucker
  • 4 – 5 EL selbstgemachter Rohrrohrvanillezucker

Bei der Zubereitung war natürlich wieder mein Thermomix im Einsatz. Bevor ich mit der Zubereitung des Teiges begonnen habe, habe ich zuerst die Mandeln und danach den Rohrohrzucker im Thermomix gerieben. Man merkt bei der Verarbeitung der frisch gemahlenen Zutaten sehr wohl einen Unterschied bei der Qualität des Teiges.

Zubereitung:

  1. Die kalte Margarine in Stücken mit dem gesiebten Mehl in einer Küchenmaschine kneten bis sich Bröseln bilden.
  2. Die gemahlenen Mandeln und den Staubzucker einarbeiten.
  3. Den Teig möglichst rasch verarbeiten, damit er nicht zu warm wird.
  4. Zum Schluss noch kurz mit der Hand kneten und dann in eine Frischhaltefolie einpacken und mindestens eine Stunde im Kühlschrank rasten lassen.
  5. Je länger der Teig Zeit hat zum Rasten desto besser.
  6. Das Backrohr auf ca. 180 °C Ober/Unterhitze vorheizen und Backbleche mit Backpapier auslegen.
  7. In einem Suppenteller den selbstgemachten Rohrrohrzucker mit etwas Rohrohrstaubzucker mischen und zur Seite stellen.
  8. Aus dem Teig kleine Kipferl formen. Das gelingt am besten, wenn ihr eine ca. Walnussgroße Kugel formt, dies halbiert und dann zwischen den Händen rollt und zu einem Kipferl formt.
  9. Die Kipferl bei mittlere Hitze langsam backen. Sie sind fertig wenn, wenn sie gerade angefangen Farbe zu bekommen. Besser etwas heller backen, denn dann zergehen sie nämlich auf der Zunge. Backt ihr sie zu dunkel, werden die Kipferl knusprig und hart und schmecken einfach nicht so gut.
  10. Die Kipferl kurz auskühlen lassen und noch warm in dem bereits vorbereiteten Vanillestaubzucker wuzeln.

So und jetzt könnt ihr die veganen Vanillekipferl genießen. Aber Vorsicht! Die Vanillekipferl haben einen absoluten Suchtfaktor – besser die Dose verstecken, sonst könnt ihr gleich die nächste Lage backen. Lasst es euch schmecken – it’s so easy vegan!


In der veganen Weihnachtsbäckerei_1.0

In der veganen Weihnachtsbäckerei, gibt es so manche Leckerei…nun gut ich muss sagen, vor dem Backen meiner Weihnachtskeksler hatte ich in diesem Jahr zunächst etwas Respekt. Als leidenschaftliche Bäckerin waren meine Keksrezept natürlich immer mit Butter, Eiern und Zucker (dem bösen Industriezucker natürlich). Für mich kam gar nicht in Frage Margarine zu verwenden, da ich der Meinung war die Kekse würden dann einfach nicht gut schmecken und wenn schon Weihnachtsbäckerei dann das volle Programm.

Man soll bekanntlich niemals „nie“ sagen! Nach ein paar Anfangsschwierigkeiten habe ich meine ersten veganen Weihnachtskekse gebacken und ich muss sagen, sie sind fantastisch geworden. Geschmacklich 1 A und vom Aussehen her sowieso Top 🙂 Genug des Eigenlobes, überzeugt euch selbst und probiert z.B. gleich die Linzer Kekse_vegan style aus!

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Linzer Kekse_vegan style

Zutaten:

  • 300 g Weizenmehl glatt
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 2 EL Maisstärke
  • 100 g Staubzucker (Rohrohrzucker)
  • 2 TL Zitronenabrieb (unbehandelte Zitrone)
  • 1 Messerspitze Zimt
  • 1 EL selbst gemachter Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL Weinsteinpulver
  • 200 g Pflanzenmargarine kalt (ich verwende immer die Alsana Margarine)
  • ca. 150 g Marillenmarmelade
  • Staubzucker zum Bestreuen

Zubereitung:

  1. Für den Teig alle trockenen Zutaten miteinander vermischen.
  2. Die kalte Margarine in Würfel schneiden und mit den trockenen Zutaten zu einem homogenen glatten Teig verarbeiten.
  3. Wer keine Küchenmaschine zur Hilfe hat, muss hier mit den Händen arbeiten 🙂
  4. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 60 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  5. Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ca. 3 mm dick ausrollen und Kekse ausstechen. Nicht verzagen, falls der Teig leicht bröselt. Das hat er bei mir auch, aber es ging dann doch gut genug zum Ausrollen und Ausstechen.
  6. Die Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
  7. Im vorgeheiztem Backrohr bei ca. 180 °C bei Ober- und Unterhitze 8 – 12 Minuten backen.
  8. Beim Backen immer wieder kontrollieren, ob die Kekse nicht schon zu viel Farbe genommen haben.
  9. Die Kekse sollten nur ganz leicht goldgelb gefärbt sein.
  10. Nach dem Abkühlen, die Oberteile (mit den Löchern) von den Unterteilen trennen und auf ein Backpapier eng nebeneinander legen und mit Staubzucker bestreuen.
  11. Die Marillenmarmelade – ihr könnt hier natürlich auch eine andere Marmelade verwenden – am Herd kurz erhitzen.
  12. Den Unterteil der Kekse mit der Marmelade mit Hilfe eines Backpinsels bestreichen. Das könnt ihr recht großzügig machen, damit die Kekse den typischen Linzeraugen Look bekommen.
  13. Den angezuckerten Oberteil auf den Unterteil setzten – e voila c’est fini!

 


Herbst(Zeit) für Zwetschkenknödel

Als ÖsterreicherIn isst man im Frühjahr bzw. Frühsommer Marillenknödel und im Herbst Zwetschenknödel. Der Teig besteht hier entweder aus Topfen (Quark) oder Erdäpfeln. Früher habe ich für die Obstknödel immer einen Topfenteig verwendet. Seit ich den Thermomix – Die kleinste Küche der Welt in meiner Küche stehen habe, experimentiere ich noch lieber. Auf dem Thermomix Rezeptportal www.cookidoo.at habe ich ein Rezept für vegane Obstknödel gefunden und musste es gleich ausprobieren.

Für alle die jetzt noch nicht glückliche Besitzer eines TM5 sind, können natürlich den Teig auch mit einer Küchenmaschine, die ihr zu Hause habt herstellen. Der Teig reicht insgesamt für ca. 8 mittelgroße Zwetschken. Wenn ihr nicht gleich alle Knödel essen könnt oder wollt 🙂 dann friert einfach die rohen Knödel einzeln in Frischhaltefolie ein.

So jetzt aber ran an die Knödel – it’s so easy vegan!

Zutaten:

  • 500 g mehlige Erdäpfel
  • 150 g Margarine
  • 200 g vegane Semmelbrösel
  • 100 g griffiges Mehl
  • 2 EL Rohrohrstaubzucker
  • 80 g geriebene Haselnüsse
  • Prise Salz

Alle Thermomix BesitzerInnen finden die Anleitung für die Zubereitung auf der cookidoo Rezeptplattform. Hier die Schritt für Schritt Zubereitung ohne TM5:

  1. Erdäpfel schälen, in Stücke schneiden und kochen.
  2. Die fertig gegarten Erdäpfel einige Minuten abkühlen lassen.
  3. Erdäpfel mit einer Kartoffelpresse pressen und mit Semmelbrösel, Mehl und Salz zu einem homogenen Teig kneten.
  4. Aus dem Teig eine Rolle formen und ca. acht gleich große Scheiben schneiden.
  5. Die Scheiben flach drücken, in der Mitte die Zwetschke setzen, mit dem Teig verschließen und mit feuchten Händen zu Knödel formen.
  6. Die Knödel entweder in siedendem Wasser oder in einem Dampfgarer garen.
  7. In der Zwischenzeit Margarine in einer Pfanne schmelzen und geriebene Haselnüsse sowie 2 – 3 EL Semmelbrösel mit Rohrohrzucker anrösten.
  8. Die gegarten Knödel in der Nuss-Semmelbrösel Mischung wälzen und zum Schluss mit Rohrohrstaubzucker bestäuben.

Die Zwetschgenknödel noch heiß servieren und genießen – lasst es euch schmecken!


Russischer Zupfkuchen_vegan Style

Für die vegane Variante von meinem Russischen Zupfkuchen habe ich die Eier erstmals durch den Eiersatz von MyEy ersetzt. MyEy wurde von dem österreichischen veganen Konditormeister Christian Geisler entwickelt und besteht hauptsächlich aus Stärke und pflanzlichen Eiweißquellen. Der  bio-zertifizierte Eiersatz ist 100 % natürlich und in drei Varianten hier erhältlich.

Das Ey-Weiß und Voll-Ey sind aufschlagbar zu Eischnee, im Gegensatz zum Ey-Gelb. Alle drei Varianten sind vegan, gluten-, fett-, zucker- und fettfrei. Von der Menge her ersetzt 1 TL (ca. 8 g) und 42 ml Wasser ein ganzes Ei.

Statt dem im Originalrezept verwendeten Magertopfen habe ich die vegane Philadelphia Variante auf Basis von Mandeln verwendet.

Zutaten Teig:

  • 200 g Margarine
  • 150 g Rohrohrzucker
  • 350 g Dinkelmehl
  • 30 g Rohkakao
  • 1 Pkg. Backpulver
  • 1 TL (8 g) My Voll-Ey und 42 ml Wasser

Zutaten Füllung:

  • 180 g Margarine
  • 200 g Rohrohrzucker
  • 4 TL (32 g) My Voll-Ey und 168 ml Wasser
  • 500 g veganer Philadelphia
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 Pkg. Vanillepuddingpulver

 

Zubereitung:

  1. Springform (ca. 26 cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen und das Backrohr auf 180 °C vorheizen.
  2. Margarine, Zucker, Mehl, Kakao, Backpulver, Voll-Ey mit dem Mixer zu einem Teig verarbeiten.
  3. Auf der Arbeitsfläche mit den Händen nochmals ordentlich durchkneten und 2/3 mit den Händen in die Springform drücken und einen Rand ca. 3 cm hochziehen.
  4. Für die Fülle Margarine, Zucker, Voll-Ey, veganer Philadelphia, Vanillezucker und Vanillepuddingpulver mixen und auf den Teig in der Springform leeren.
  5. Den restlichen Teig wie Kuhflecken auf der Füllung verteilen und  60 – 70 Minuten bei 180 °C backen.

Der russische Zupfkuchen wird dank dem Vanillepulver richtig saftig und schmeckt mega gut nach Vanille und Schokolade. Dazu noch ein Glas Frozen Matcha Latte und die Welt kann für ein paar Sekunden stehen bleiben – ein echter Genuss!


 


Palatschinken_vegan style

Heute Nachmittag habe ich auf Instagram  dieses tolle Rezept für vegane Palatschinken gefunden, dass ich euch auf gar keinen Fall vorenthalten wollte. Instagram ist ja eine wahre Fundgrube für tolle vegane Rezepte. Palatschinken sind eine typische österreichische Nachspeisen. In Deutschland heißen sie Pfannkuchen und in Frankreich sowie in der restlichen Welt werden sie als Crêpes bezeichnet.

Palatschinken werden bei uns ganz klassisch mit Marillenmarmelade serviert. Aber auch Varianten mit Vanilleeis oder Nutella sind sehr beliebt. Ich habe meine beiden Palatschinke einmal mit Marmelade und die zweite mit meiner Vegane Nutella_homemade gefüllt. On Top gab es zur Feier des Tages geschmolzene Bitterschokolade 70 % 🙂


Zutaten:

  • 1 Tasse Dinkelmehl
  • 1 Tasse Mandelmilch oder eine Pflanzenmilch nach Wahl
  • 1/2 Tasse Wasser
  • 3 EL Ahornsirup
  • 3 EL Kokosnussöl
  • 2 TL Vanillepulver
  • 1 Prise Ursalz

So wie definiert man jetzt die Einheit Tasse? Ich habe eine Kaffeetasse als Maßeinheit genommen. Die Masse reicht dann für ca. sechs Palatschinken.

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten der Reihe nach wie oben angeführt in eine große Schüssel geben und gut mixen.
  2. Die Masse für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank zum Rasten stellen.
  3. Eine Crêpes-Pfanne erhitzen und den Teig für eine Palatschinken in die heiße Pfanne gießen.
  4. Der Teig braucht ein bisschen länger bis er schön Farbe bekommen hat.
  5. Beide Seiten schön anbraten und dann die heißen Palatschinken gleich mit Marmelade etc. bestreichen und rollen.

TIPP: Ich habe vor kurzem eine eigene Crêpes-Pfanne mit Keramik-Beschichtung angeschafft und bin begeistert, da kein Öl mehr benötigt wird.

Eine super leckere Alternative zum herkömmlichen Palatschinken-Teig – probiert es aus es istwirklich so easy vegan!


Nicecream_so cool & easy

Nachdem die Temperaturen in den letzten Tagen immer mehr gestiegen sind, ist es wichtig den Körper von Innen zu kühlen. Was liegt da Näher als eine Nicecream!

Hauptbestandteil der Nicecream – der Name setzt sich zusammen aus VegaN und ICECREAM) – oder auch Nana Cream – Zusammensetzung aus BaNANA und IceCREAM – sind gefrorene Bananen und sonstige Früchte. Die gefrorenen Bananen  (vor dem Einfrieren schälen und in einzelne Stücke brechen, das erleichtert das Portionieren bei der Verarbeitung) werden mit einem Hochleistungsmixer oder sehr gutem Stabmixer wie z.b. dem BRAUN Stabmixer Multiquick 7 MQ 745 und den restlichen Zutaten zu einer cremigen Konsistenz verarbeiten.

Die Verarbeitung der Zutaten zu einer total leckeren gesunden, rohveganen Nicecream dauert nicht länger als 5 – 10 Minuten. Am Besten die Nicecream à la minute zubereiten und gleich genießen 🙂

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Erdbeer & Bananen Nicecream

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Schokolade-Heidelbeer Nicecream

Zutaten Erdbeer-Nicecream:

  • 1 gefrorene Banane
  • 1 Handvoll gefrorene Erdbeeren
  • 1 Handvoll frische Erdbeeren
  • 2 – 3 EL veganes Schlagobers
  • 1 TL Rohrohrzucker

Zutaten Bananen-Nicecream:

  • 1 – 2 gefrorene Bananen
  • 1 frische Banane
  • 2 – 3 EL veganes Schlagobers
  • 1/2 TL Vanillepulver
  • je nach Süße 1 TL Rohrohrzucker

Zutaten Schoko-Heidelbeer Nicecream:

  • 1 gefrorene Banane
  • 1 Tasse gefrorene Heidelbeeren
  • 1/2 frische Banane
  • 2 EL Mandelmus
  • 2 – 3 TL Rohkakao

Wem nach dem Mixen die Konsistenz der Nicecream zu dick oder flüssig ist, der gibt einfach entweder noch mehr veganes Schlagobers oder gefrorene Früchte dazu. Statt dem veganen Schlagobers eignen sich auch Mandelmus, Kokosmilch oder eine Pflanzenmilch eurer Wahl um die schöne cremige Konsistenz zu erzielen.

Garnieren könnt ihr die Nicecream beliebig mit frischen Früchten, geriebenen Nüssen, Mandelsplittern oder auch Kokosraspeln. Es gibt wirklich tausend Varianten und man kann wirklich nichts falsch machen – die Nicecream gelingt immer – it’s so easy vegan!

 


Nicecream_so cool & easy

Nachdem die Temperaturen in den letzten Tagen immer mehr gestiegen sind, ist es wichtig den Körper von Innen zu kühlen. Was liegt da Näher als eine Nicecream!

Hauptbestandteil der Nicecream – der Name setzt sich zusammen aus VegaN und ICECREAM) – oder auch Nana Cream – Zusammensetzung aus BaNANA und IceCREAM – sind gefrorene Bananen und sonstige Früchte. Die gefrorenen Bananen  (vor dem Einfrieren schälen und in einzelne Stücke brechen, das erleichtert das Portionieren bei der Verarbeitung) werden mit einem Hochleistungsmixer oder sehr gutem Stabmixer wie z.b. dem BRAUN Stabmixer Multiquick 7 MQ 745 und den restlichen Zutaten zu einer cremigen Konsistenz verarbeiten.

Die Verarbeitung der Zutaten zu einer total leckeren gesunden, rohveganen Nicecream dauert nicht länger als 5 – 10 Minuten. Am Besten die Nicecream à la minute zubereiten und gleich genießen 🙂

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Erdbeer & Bananen Nicecream

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Schokolade-Heidelbeer Nicecream

Zutaten Erdbeer-Nicecream:

  • 1 gefrorene Banane
  • 1 Handvoll gefrorene Erdbeeren
  • 1 Handvoll frische Erdbeeren
  • 2 – 3 EL veganes Schlagobers
  • 1 TL Rohrohrzucker

Zutaten Bananen-Nicecream:

  • 1 – 2 gefrorene Bananen
  • 1 frische Banane
  • 2 – 3 EL veganes Schlagobers
  • 1/2 TL Vanillepulver
  • je nach Süße 1 TL Rohrohrzucker

Zutaten Schoko-Heidelbeer Nicecream:

  • 1 gefrorene Banane
  • 1 Tasse gefrorene Heidelbeeren
  • 1/2 frische Banane
  • 2 EL Mandelmus
  • 2 – 3 TL Rohkakao

Wem nach dem Mixen die Konsistenz der Nicecream zu dick oder flüssig ist, der gibt einfach entweder noch mehr veganes Schlagobers oder gefrorene Früchte dazu. Statt dem veganen Schlagobers eignen sich auch Mandelmus, Kokosmilch oder eine Pflanzenmilch eurer Wahl um die schöne cremige Konsistenz zu erzielen.

Garnieren könnt ihr die Nicecream beliebig mit frischen Früchten, geriebenen Nüssen, Mandelsplittern oder auch Kokosraspeln. Es gibt wirklich tausend Varianten und man kann wirklich nichts falsch machen – die Nicecream gelingt immer – it’s so easy vegan!

 


Macadamia Schoko-Chip Cookies

Ich liebe ja die Schoko und Nutella Cookies von Starbucks, nur leider sind die Cookies nicht vegan. Also muss eine Alternative her!

Im Kochbuch Vegan for Starters von Attila Hildmann bin ich über das Rezept für die Schoko-Chip Cookies mit Macadamianüssen gestossen und habe es gleich mal ausprobiert. Attila hat auf jeden Fall nicht zu viel versprochen. Die Cookies zergehen auf der Zunge – Achtung Suchtfaktor!

Ich habe bei Denn’s eine  80 % Zartbitterschokolade (vegan) gekauft und die gesamten 100 g verwenden. Dementsprechend habe ich die Mengen der anderen Zutaten angepasst.

Zutaten:

  • 100 g Zartbitterschokolade 80 %
  • 80 g Macadamianüsse
  • 280 g Dinkelmehl
  • 180 g Rohrohrzucker
  • 130 g Biomargarine
  • 2 TL Backpulver
  • 65 g Sojamilch oder andere Pflanzenmilch
  • 1 Prise Ursalz
  • 1 TL gemahlene Vanille

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Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Schokolade und Macadamianüsse grob hacken.
  3. Mehl, Rohrohrzucker, Margarine, Backpulver, Sojamilch, Ursalz und gemahlene Vanille in einer Schüssel vermischen und am besten mit den Händen zu einem glatten Teig kneten.
  4. Die Schokolade und Macadamianüsse hinzufügen.
  5. Den Teig zu einer großen Rolle formen. Scheiben abschneiden und auf auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
  6. Die Cookies ca. 15 Minuten backen.
  7. Nach dem Backen 30 Minuten auskühlen lassen und zum Schluss noch ca. 15 Minuten in den Tiefkühler geben, damit die Schokostückchen schön knackig sind.

Der Zeitaufwand beträgt insgesamt ca. 30 Minuten ohne Backzeit und der Zeit zum Auskühlen.

TIPP: Beim Backen ist es wichtig, dass ihr immer ein Auge auf die Cookies habt. Sie sollten nicht zu lange gebacken werden, denn sonst werden sie zu hart. Wenn die Cookies noch leicht weich sind auf der Oberfläche sind sie fertig.

Zu den Cookies habe ich wieder meinen Kurkuma Latte_mehr als nur ein Gewürz genossen. Das Leben kann so schön sein – es ist einfach so easy vegan!