so easy vegan_Burger

Vor über eine Jahr haben ich bereits ein Burger Rezept hier auf meinem Blog veröffentlicht. Allerdings benötigt man neben dem entsprechenden Hunger auch viel Zeit für die Zubereitung. Heute habe ich für euch ein Rezept, dass so schnell geht und auch noch super mega, bombastisch schmeckt. Mein Mann war auf jeden Fall schon mal voll überzeugt und meinte, dass es der beste Burger gewesen ist, den er jemals gegessen hatte.

Wie ihr schon sehen könnt sind auch die Buns (Burger Brötchen) selbst gemacht. Alles in allem benötigt ihr ca. 60 Minuten für die Zubereitung. Wir starten mit den Burger Brötchen. Hier habe ich auf ein Rezept von der Rezeptewelt Cookidoo.at von Thermomix zurückgegriffen, nur das ich eben kein Ei verwendet habe, so wie im Originalrezept angegeben.

Zutaten Burger-Brötchen:

  • 140g Wasser
  • 40g Zucker
  • 1 Würfel Germ
  • 40g Pflanzen Margarine
  • 450g Dinkelmehl glatt
  • 1TL Salz
  • Sesam zum Bestreuen

Zubereitung im Thermomix:

  1. Wasser, Zucker, Germ in den Mixtopf geben und 2 Min./37°C/Stufe 2 erwärmen.
  2. Margarine, Mehl und Salz zugeben und 2 Min. kneten. Den Teig am besten in eine Glas- oder Plastikschüssel zum Gehen 20 Minuten an einen warmen Ort stellen.
  3. Aus dem Teig kleine Brötchen formen und nochmals 10 Minuten am Backblech gehen lassen.
  4. Backrohr auf 180°C vorheizen. Brötchen mit etwas Wasser bestreichen und mit Sesam bestreuen.
  5. Brötchen ca. 15 – 17 Minuten backen.

In der Zwischenzeit könnt ihr schon im Thermomix die Masse für eure Patties zubereiten.

Zutaten Patties:

  • 1 Dose Kichererbsen
  • 70g Haferflocken
  • 1 – 2 mittelgroße Karotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 TL Dijon Senf
  • 1/3 TL Salz
  • 1/3 TL Paprikapulver edelsüß
  • vegane Brösel
  • Öl zum Braten

Zubereitung:

  1. Kichererbsen abtropfen und gut abspülen.
  2. Karotten schälen und in groben Stücken in den Mixtopf geben und ca. 10 Sekunden/Stufe 5 zerkleinern.
  3. Alle Zutaten in den Mixtopf dazu gebe und bei Stufe 8/ca. 1 Minuten gut pürieren.
  4. Achte auf die Konsistenz der Masse. Lassen sich schon gut Burger Patties formen, dann ist sie fertig. Wenn nicht noch ca. 1 EL Haferflocken hinzugeben und nochmals pürieren.
  5. Burger Patties formen und auf beiden Seiten in veganen Bröseln wälzen.
  6. Die Patties in ausreichend Öl (Kokosnussöl, Sonnenblumenöl etc.) ausbraten.

Wenn die Burger Brötchen fertig ausgekühlt sind, könnt ihr dann die beginnen die Burger zu vollenden. Dafür benötigt ihr noch je nach Geschmack vegane Mayonnaise, Ketchup, ein paar Salatblätter, rote Zwiebelringe, ein paar Tomatenscheiben und wenn ihr gerade eine reife Avocado zu Hause habt, gerne auch ein paar Scheiben davon.

Wenn euch von den Patties und den Brötchen etwas übrig bleibt, eignet sich beides auch hervorragend für ein kaltes Abendessen oder einfach nochmal kurz im Backrohr erwärmen!

 

 

 


Frühlingszeit = Zeit zum Detoxen

Bald ist der Frühling wieder da! Nun ja an den aktuellen Temperaturen und der  Wetterlage lasst es sich noch nicht erahnen, dass bald die Natur wieder zur vollen Blüte erwacht.

Nichtsdestotrotz sind wir mitten drin in der Fastenzeit.  Hast du dir für dieses Jahr eine besondere Challenge überlegt oder verzichtest du nur so wie ich tageweise auf Zucker, Alkohol und Co? Dieses Jahr bin ich erstmals nicht so konsequent wie die Jahre zu zuvor. Ich versuche aber mich vor allem vor den Süßigkeiten fern zu halten, die mir sonst immer das Leben schwer machen.

Um vor allem dem Heißhunger auf Süßes Herr zu werden, ist es u.a sehr wichtig viel zu trinken. Trinkst du über Tag verteilt auch genug Wasser, Tee etc.? Ich merke schnell, wenn ich zu wenig trinke. Meistens bekomme ich Kopfschmerzen und Nackenschmerzen. Um das eben zu vermeiden, steht bei mir im Büro immer eine Kanne mit heißem Wasser. Ich trinke nie eiskalte Getränke, da sie mir einfach nicht gut tun. Viel besser ist es, Getränke lauwarm zu trinken, da kalte Getränke dein Verdauungsfeuer schwächen und dass wollen wir ja auf gar keinen Fall.

Ein weiterer Vorteil von warmen Getränken ist, dass du im Sommer z.B. nicht so schnell ins schwitzen kommst. Denn eiskalte Getränke wirken auf einen überhitzen Körper ungefähr so, wie wenn du auf einen heißen Stein kaltes Wasser schüttest – es dampft mal ordentlich. Bei uns wird der  Dampf über die Poren ausgeschieden, was zur Folge hat, dass wir ordentlich schwitzen. Aber am Besten du probierst es im Sommer selbst mal aus!

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Porridge am Morgen

Als ich vor mittlerweile acht Jahren das erste mal von meinem Shiatsu Praktiker Mario von der TCM Traditionellen Chinesischen Medizin erfahren habe, war ich sofort fasziniert. Ein warmes Frühstück ist sprichwörtlich der Burner für unser Verdauungssystem?! Das war für mich damals eine absolute neue Erkenntnis. Damals dachte ich, dass ich mich mit einem Joghurt mit Müsli und einem Apfel zum Frühstück gesund ernähre. Seit meiner ersten Behandlung bei Mario und bis heute ist ein warmes Frühstück für mich der perfekte Start in den Tag.

Mein Porridge am Morgen kann ich mir gar nicht mehr weg denken. Die warme Mahlzeit gleich in der Früh stärkt euer Verdauungsfeuer und macht euch auch noch richtig satt.  Zur Abwechslung esse ich auch gerne einen Milchreis oder einen Hirsebrei. Damit es in der Früh nicht allzu lange dauert, verwende ich gerne fertige Porridge Mischungen z.B. von My Müsli ohne Zuckerzusatz. Das Porridge ist dann mit ca. 200 ml Pflanzenmilch rasch zubereitet.

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Wer mir auf Instagram folgt, kennt sicherlich meine Frühstück-Bowls. Ich toppe meinen Frühstücksbrei sehr gerne mit saisonalem Obst, Erdnussbuttercreme und manchmal auch mit Oreo Keksen oder Manner Schnitten. Generell sollten Südfrüchte wie Bananen, Mangos, Granatapfel etc. in den kalten Wintermonaten vermieden werden. Ich weiß Bananen & Co gibt es bei uns das ganze Jahr über zu kaufen. Das Problem ist, dass diese Früchte auf unseren Körper stark kühlend wirken.

Ich selbst müsste es nach den vielen Jahren TCM Erfahrung schon besser wissen, bin aber selbst durch den Verzehr von zu viel kühlenden Südfrüchten in diesem Winter an einer Erkältung erkrankt. Der Grund, Südfrüchte verschleimen stark und mit den zusätzlichen noch kalten Temperaturen ist ein Schnupfen vorprogrammiert. Südfrüchte sollten somit von dem täglichen Speiseplan im Winter gestrichen werden. Im Sommer erzielen sie übrigens eine super Klimaanlage von innen. Orangen, Mangos und auch Bananen im Sommer verzehrt bewirken, dass euer Körper schön gekühlt wird und die heißen Temperaturen so leichter zu ertragen sind.

Wenn ihr keine Zeit habt in der Früh zu Hause zu frühstücken, dann nehmt euch doch euer Porridge im Glas mit ins Büro. Das ist sieht nicht nur ansprechend aus, sondern ist auch noch viel hygienischer und nachhaltiger als in Plastikboxen.

Eine warme Mahlzeit in der Früh ist für die meisten mit Sicherheit gewöhnungsbedürftig, aber ausprobieren lohnt sich. Suppen und Eintöpfe vom Vortag eigenen sich auch wunderbar für ein warmes Frühstück. Ich bin eher der süße Frühstückstyp und bin mit einem Porridge länger satt. Am besten ihr probiert es aus und stärkt nicht nur eure Mitte sondern auch euer Immunsystem 🙂 it’s so easy vegan!


vegane Ersatzprodukte_ungesund?!

Wenn man sich in den diversen Supermärkten in den Kühlregalen umschaut, dann bemerkt man als aufmerksamer Konsument, dass vegane Milch- und Wurst-Ersatzprodukte wie Schwammerln aus dem Boden sprießen. Wer sich vegan ernähren möchte, muss also nicht zwangsläufig auf Wurst und Käse verzichten. Nun gut, man mag davon halten was man will, aber sind diese Ersatzprodukte wirklich gesünder?

Ich persönlich brauche keine vegane Wurst auf meinem Brot und auch beim veganen Käseersatz bin ich sehr wählerisch. Nach längerer Recherche und vielen Verkostungen habe ich schließlich einige vegane Milchersatz Produkte gefunden, die

  1. nicht so chemisch schmecken und
  2. von den Inhaltsstoffen her ohne Zuckerzusätzen und E-Zahlen auskommen.

Summa Summarum muss aber auch hier gesagt werden, dass jegliche dieser Produkte nur in Maßen gegessen werden sollten. Denn gerade in den Wintermonaten verschleimen und kühlen diese Produkte leider sehr.

Im folgendem Video stelle ich euch meine favorisierten Produkte kurz vor. By the way! Kennt ihr schon meinen neuen Youtube Kanal? Falls nicht, freue ich mich wenn ihr mich gleich mal hier abonniert.

Die meisten Produkte kaufe ich direkt bei Denn’s Biosupermarkt oder Online. Den veganen Cashew-Käse von Käsebaum bekommt ihr hier. Mir hat am besten der Pfeffer und Natur Cashew-Käse geschmeckt. Alle drei Varianten sind übrigens komplett ohne Konservierungsstoffe, Palmfetten, Soja und Gluten. Eine wirklich gesunde Alternative zu herkömmlichen Käse, die auch noch mega lecker schmeckt!

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Vor kurzem habe ich das vegane Pasta Topping von Attila Hildmann bestellt und ich muss sagen ich bin begeistert. Die Basis bilden hier auch Cashewkerne und Hefeflocken. Ein Parmesan geht mir also auch bei meiner Pasta nicht mehr ab. Probiert die rein pflanzlichen Alternativen einfach mal aus, denn ihr merkt schnell dass in Wahrheit geschmacklich oft wenig Unterschied zu den tierischen Varianten zu merken ist. Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche – it’s so easy vegan!

 


Wieder ein guter Jahresvorsatz?!

Das Jahr 2016 ist in wenigen Stunde Geschichte. In vielerlei Hinsicht war es ein sehr erfolgreiches Jahre, zumindest kann ich das aus meiner Sicht behaupten. Durch eine simple Challenge habe ich die Liebe zur veganen Ernährung entdeckt und habe dadurch zum Bloggen begonnen. Mit dem Ende des alten und dem Beginn des neuen Jahres kommt bei dem ein oder anderen sicher auch der Wunsch bzw. das Bedürfnis z.B. die Ernährung im neuen Jahr umzustellen, oder mehr Sport zu betreiben. Das fällt dann wohl unter die Kategorie „Gute Jahresvorsätze„.

Doch was ist mit den guten Jahresvorsatz im Februar? Ist der gute Jahresvorsatz nicht nur eine Art Motivation gewisse schlechte Gewohnheiten zu ändern? Und wie schaffen wir es die anfängliche Motivation in eine dauerhafte Umsetzung zu verwandeln?

Gerade die Umstellung der Ernährung ist für viele nach den Schlemmereien zu den Feiertagen oft ein guter Jahresvorsatz. Um wirklich langfristig schlechte Gewohnheiten zu ändern, braucht es eben nicht nur ein wenig Durchhaltevermögen, sondern auch ein gutes Vorbild. Seit einigen Monaten folge ich nun schon dem Instagram Account von Conny  plantbased_food_and_travel. Conny ist bei ihrer Ernährung extrem diszipliniert, kocht täglich frisch und achtet sehr auf ihre Ernährung.

Ich habe Conny gefragt, wie sie das tägliche frische Kochen und ihren Beruf unter eine Hut bringt und welche Tipps sie hat um auch den Spaß und die Motivation nicht zu verlieren.

so easy vegan: Zunächst muss ich dir liebe Conny ein großes Kompliment zu deinem tollen Instagram Account aussprechen. Du bist jeden Tag so motiviert, diszipliniert und postet 3x täglich deine frisch gekochten Speisen und arbeitest auch noch Vollzeit. Verrätst du mir dein Geheimnis?

fullsizeoutput_28Conny: Danke liebe Patricia. Das Kompliment gebe ich sehr gerne an dich zurück.

Ich weiß nicht ob es wirklich ein Geheimnis ist, aber ich bin ein sehr organisierter, zielstrebiger und disziplinierter Mensch. Wenn ich mir etwas vorgenommen habe tue ich alles dafür um es umzusetzen. Das Wichtigste ist sich klare und vor allem erreichbare Ziele zu setzen, sonst ist es mit der Motivation gleich vorbei. Oftmals hilft es schrittweise vorzugehen und kleine Erfolge zu feiern.

Eigentlich ist alles eine Frage der Organisation und Priorisierung. Ich muss für mich entscheiden, was gerade wichtig ist und was ich an diesem Tag gerne erreichen möchte (Tagesziele setzen). Mir helfen To-Do Listen um nichts aus den Augen zu verlieren. Kochen muss ich sowieso jeden Tag, warum also nicht gleich auch noch ein Foto machen und es bei Instagram posten 🙂 . Ich habe darin eine wirkliche Leidenschaft entdeckt und es  macht mir unheimlich Spaß mein Essen schön anzurichten. Natürlich kostet das extra Zeit, aber die bringe ich sehr gerne auf.

so easy vegan: Du hast mir schon erzählt, dass du an Nahrungsunverträglichkeiten leidest. Wie schaffst du es trotzdem jeden Tag so motiviert zu sein? Ich z.B. koche auch fast täglich, nur manchmal geht es sich einfach zeitlich nicht aus, dann lasse ich oft mal eine Mahlzeit ganz aus.

Conny: Die Unverträglichkeiten an sich sind meine größte Motivation. Ich kann es mir leider nicht erlauben Ausnahmen bei meiner Ernährung zu machen, das büße ich dann mit diversen Reaktionen und es dauert oft Wochen bis ich mich wieder besser fühle. Mein großes Ziel ist es irgendwann wieder ganz gesund zu sein und alles essen zu können was ich möchte. Um dieses Ziel zu erreichen muss ich jetzt und wahrscheinlich auch noch für eine längere Zeit sehr diszipliniert sein. Es ist oft nicht leicht, ich musste auch erst lernen damit umzugehen und es schränkt mich aktuell in meinem Leben ziemlich ein. Aber ich weiß, dass es sich lohnt zu kämpfen und das ist die größte Motivation überhaupt.

Das Auslassen von Mahlzeiten habe ich mir abgewöhnt. Durch meine Tätigkeit im Außendienst kam ich auch oft in die Lage „keine Zeit“ zum Essen zu haben. Das hat mir allerdings dauerhaft überhaupt nicht gut getan und regelmäßige Mahlzeiten sind für mich mittlerweile ein Muss und eine Priorität geworden.

so easy vegan: Was machst du bei einem Motivationstief? Bzw. gönnst du dir so genannte Cheatdays?

Conny: Ja ich habe auch Tage an denen ich mir denke „ich mag nicht mehr“, vor allem wenn ich eine allergische Reaktion bekomme, obwohl ich auf alles geachte habe. Das passiert und kann extrem frustrierend sein. Dann möchte ich einfach nur noch alles hin schmeißen und aufgeben. Aber dann rufe ich mir mein Ziel vor Augen und versuche es zu visualisieren. Mir also ganz genau vorzustellen, wie ich mich fühlen werde, wenn ich wieder gesund bin und welche Dinge ich gerne wieder essen möchte. Das motiviert mich eigentlich immer wieder weiter zu machen und keine Ausnahme zuzulassen, die mich wieder ein paar Wochen zurück wirft.

Cheatdays mache ich nicht, weil es aktuell nichts gibt womit ich cheaten kann :-). Aber ich habe früher zu meinen Low Carb Zeiten welche gemacht. Heute finde ich allerdings, dass es besser ist sich jeden Tag etwas Kleines zu gönnen, als auf einen bestimmten Tag hin zu fiebern, an dem man dann über alles her fällt.

so easy vegan: Ich denke um gute Jahresvorsätze wie z.B. eine Ernährungsumstellung auch langfristig durch zu ziehen, ist eine leichte Umsetzung erforderlich, damit die Motivation nicht so schnell verloren geht. Hast du z.B. einen bestimmten Wochenplan bzw. Speiseplan den du einhältst. Oder kaufst du einfach Obst/Gemüse etc. nach Lust und Laune 1 – 2 Mal wöchentlich ein und kochst dann drauf los?

Conny: Ich mache eigentlich keine Pläne und versuche spontan zu sein. Je nachdem wie es mir an dem Tag geht oder auf was ich Lust habe. So ist es für mich am einfachsten. Ich kaufe am Wochenende so viel es geht für die Woche ein und ergänze dann an den einzelnen Tagen entsprechend wenn noch etwas fehlt.

Also abends Kühlschrank auf, schauen was drin ist und daraus etwas zaubern. Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass viele mit einem genauen Plan besser zurecht kommen.

so easy vegan: Vielen Dank liebe Conny für den Einblick in deinen Ernährungsalltag und deine Tipps.

Fazit: Vorbilder sind bei der Umsetzung von guten Jahresvorsätzen genauso wichtig wie sich erreichbare, realistische Ziele zu setzen. Wichtig ist auch, sich Menschen zu suchen, die die gleichen Ziele bzw. Motivationen haben. Mir hat neben meinem Blog bei der Umstellung auf die vegane Ernährung u.a. die Community Plattform Instagram sehr geholfen. Hier habe ich nicht nur dutzende Rezeptideen oder auch Produktempfehlungen gefunden, sondern auch der tägliche Austausch mit Gleichgesinnten macht Spaß und motiviert ungemein.

Also für alle die im neuen Jahr richtig Durchstarten und vielleicht sogar alte (schlechte) Gewohnheiten ändern möchten, mit der notwenigen Portion Motivation, einem Vorbild, ein paar Mitstreitern und einem klaren Plan mit realistischen Zielen, lassen sich die guten Jahresvorsätze ganz easy umsetzen.

Mein guter Jahresvorsatz ist auf jeden Fall mehr Sport zu betreiben. Leider war die Zeit im letzten Monat wie jedes Jahr zu knapp und meine Schwimmeinheiten mussten sehr darunter leiden. Ab kommender Woche steht wieder wöchentlich Forrest Yoga und Schwimmtraining am Programm. Damit ich hier mit mir selbst ein fixes Kommitment eingehe, werde ich

  1. die Termine für meine Sporteinheiten in meinen Kalender eintragen und
  2. euch regelmäßig an meinen Training z.B. via Instastories etc. teilhaben lassen
  3. über  meine Fortschritte in meinem Youtube Kanal berichten.

Das ständige posten mag zwar nicht jedermanns Sache sein, mir macht es Spaß. Motivation ist Motivation und jeder hat ein anderes Motiv. Wichtig ist im Endeffekt nur, seine Ziele zu erreichen und nicht auf zu geben.

Habt ihr schon einen guten Jahresvorsatz? Wenn ja, freue ich mich wenn ihr mir euren Jahresvorsatz in den Kommentaren verratet.

Ich wünsche allen meinen Leser/Innen ein erfolgreiches, gesundes, motiviertes, zufriedenes Jahr 2017. Mögen alle euren guten Vorsätze in die Tat umgesetzt werden 🙂

Eure Patricia – so easy vegan


In der veganen Weihnachtsbäckerei_3.0

Der heilige Abend naht in großen Schritten. Habt ihr schon alle Geschenke für eure Lieben zusammen. Wer mir auf Instagram folgt hat sicherlich schon gesehen, dass ich in diesem Jahr alle meine Geschenke selbst gekocht bzw. gebastelt habe. Weihnachten steht bei mir heuer erstmal ganz unter dem DIY-Prinzip. Auch in meiner veganen Weihnachtsbäckerei war ich wieder fleißig. Das folgende Rezept habe ich von einer lieben Kollegin erhalten und auf eine vegane Variante adaptiert. Die Kekse sind nicht nur rein optisch zum Anbeißen, auch geschmacklich sind sie der Hit.

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Ischler

Zutaten:

  • 250 g Mehl glatt (ihr könnt auch glattes Dinkel Mehl verwenden)
  • 240 g Margarine z.B. Alsana
  • 150 g Rohrohrstaubzucker
  • 130 g geriebene Haselnüsse
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Prise Nelkenpulver

 

Zubereitung:

  1. Margarine, Staubzucker, Haselnüsse, Zimt, Nelken und etwas Mehl mit der Küchenmaschine verarbeiten.
  2. Restliches Mehl nach und nach einarbeiten.
  3. Zum Schluss den Teig noch kurz mit den Händen bearbeiten, bis dieser schön glatt ist.
  4. Den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und im Kühlschrank mindestens 1 Stunde rasten lassen.
  5. Dann den Teig ca. 3 cm dick ausrollen und Kekse ausstechen.
  6. Die Kekse bei ca. 160 °C Heißluft goldgelb backen.
  7. Auskühlen lassen und mit Marmelade nach Wahl zusammensetzen.
  8. Zum Schluss mit geschmolzener Schokolade entweder eintunken oder beträufeln.

TIPP: Ich hab meine selbstgemachte Zwetschken-Schokolade Marmelade verwendet und die Schokolade von Chokool by Attila Hildmann die habe ich übrigens auch in meiner Marmelade verwendet. Ich liebe diese vegane Schokolade, sie schmeckt nicht zu süß und man unterstützt auch noch mit 10 Cent pro Schokolade den Tigerschutz!

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Rote Linsensuppe_so hot

Wenn die Temperaturen draußen immer kälter werden, mache ich mir zu Hause am Abend gerne eine warme Suppe. Ich liebe ja rote Linsen, da sie geschmacklich finde ich sehr würzig sind. Auch du Zubereitung ist so easy vegan!

Wusstet ihr übrigens dass rote Linsen geschälte braune oder lila Linsen sind? Es handelt sich hier um den Kern der Linse, der eben rot ist. Da rote Linsen mehlig kochen und schnell garen, eignen sie sich perfekt für Suppen, Eintöpfe und Püree. Dadurch das rote Linsen schon geschält sind, müssen sie nicht eingeweicht werden, sondern können sofort zum Kochen verwendet werden.

Von den Nährstoffkomponenten sind rote Linsen reich an Eiweiß und Kohlenhydraten, haben dabei aber einen niedrigen Fettanteil. Sie haben einen hohen Anteil an Vitamin B und machen aufgrund der vielen Ballaststoffe nachhaltig satt und regen die Verdauung an.

So viel dazu…Mein lieber Ehemann ist von Linsen an sich nicht so begeistert. Ich konnte ihn aber mit einer nicht pürierten Linsensuppe Variante begeistern, und genau die möchte ich euch nicht vorenthalten. Das Originalrezept (Linsen-Tomaten-Suppe) habe ich von der Thermomix Cookidoo Plattform. Die Linsensuppe habe ich früher immer gemeinsam mit dem mit gekochten Gemüse püriert. Da mir beide Varianten sehr gut schmecken, gibt es hier jetzt kurzer Hand beide Rezepte für euch.

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Die Rote Linsensuppe eignet sich auch super als wärmendes Frühstück 🙂

Rote Linsensuppe (nicht püriert)

Zutaten:

  • 120 g Zwiebel
  • 4 Knoblauchzehen
  • 20 g Öl
  • 1 Dose Tomaten in Stücken
  • 20 g Tomatenmark
  • 2 TL Gemüsebrühe selbstgemacht od. 1 TL Hildegard von Bingen Suppenpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 2 – 3 Prisen frisch gemahlener Pfeffer
  • 200 g rote Linsen
  • 500 g Wasser

Für alle diejenigen unter euch, die keinen Thermomix zu Hause haben, können die Suppe wie folgt zubereiten.

Zubereitung:

  1. Zwiebel und Knoblauch klein würfelig schneiden und im Öl anrösten.
  2. Tomaten, Tomatenmark, Wasser, Gewürzpaste, Salz, Pfeffer und Linsen zugeben.
  3. Ca. 18  Minuten köcheln lassen.
  4. Wem die Suppe zu sehr eindickt einfach noch etwas Wasser dazu geben.
  5. Abschmecken und sofort heiß servieren.

 

Rote Linsensuppe (cremig püriert)

Zutaten:

  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Öl
  • 2 Karotten
  • 1/4 Knollensellerie
  • 1 – 2 Petersilienwurzel
  • 1/2 Chili getrocknet
  • 900 g Wasser
  • 90 g rote Linsen
  • 2 TL Paprikapulver edelsüß
  • 3 TL Gemüsebrühe selbstgemacht od. 2 TL Hildegard von Bingen Suppenpulver
  • 1 TL Salz
  • Zitronensaft zum Abschmecken

 

Zubereitung:

  1. Zwiebel und Knoblauch klein würfelig schneiden und in Öl anrösten
  2. Karotten, Knollensellerie und Petersilienwurzel schälen und grob würfeln schneiden.
  3. Gemüsein dem Topf mit anrösten.
  4. Gewürzpaste, Paprikapulver, Salz, Chili, Linsen und Wasser zugeben und ca. 3o Minuten kochen.
  5. Mit dem Pürierst fein pürieren und zum Schluß mit einem Schuss Zitronensaft abschmecken.
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Rote Linsensuppe püriert – gekocht in meinem Thermomix

 

 

 


In der veganen Weihnachtsbäckerei_2.0

Der Dezember ist da und schön langsam aber doch kann sich auch der größte Weihnachtsmuffel nicht dem Weihnachtsglanz und -glamour entziehen. Überall leuchten in den Fenstern und auf den Einkaufsstraßen Lichterketten und es duftet herrlich nach Glühwein, Punsch, Zimt & Co.

Ich liebe ja die Weihnachtszeit jedes Jahr sehr, schmücke unsere Wohnung und backe natürlich viele Weihnachtskekse. In meinem letzten Beitrag In der veganen Weihnachtsbäckerei_1.0 habe ich euch schon berichtet, dass es für mich in diesem Jahr eine größere Herausforderung ist meine lieb gewonnen Keksrezepte in eine vegane Variante zu verwandeln. Da viele Rezepte kein Eigelb enthalten, scheint es relativ einfach die Butter durch pflanzliche Margarine zu ersetzen.

Oder man sucht einfach auf Instagram bzw. Google nach Rezepten und probiert sie aus. Gleiches habe ich auch gemacht und bin mit meinem ersten Versuch von veganen Vanillekipferl gleich mal gescheitert. Der Teig wurde leider sehr bröselig, was mit Sicherheit an der verwendeten Maisstärke gelegen hat. Aber gut, was macht man jetzt wenn aus dem Teig keine Kipferl geformt werden können? Nein, man wirft nicht alles in den Mistkübel sondern der Teig wird kurzer Hand ausgerollt und es werden Kekse ausgestochen.

 

Mein erster Versuch von veganen Vanillekipferl 🙂 

So viel dazu…bevor ich jetzt noch ein weiteres veganes Rezept ausprobiere, dachte ich mir back to the roots. Ich nehme einfach mein ultimatives Vanillekipferl Rezept und verwende statt Butter meine pflanzliche Margarine von Alsana. Bingo!

Der Schlüssel zum Erfolg liegt oft in den simplen einfachen Dingen. Meine veganen Vanillekipferl sind die besten die ich bisher jemals gebacken haben. Sie zergehen auf der Zunge, wenn nicht die Alsana Margarine verwendet worden wäre, könnte man sie fast als butterweich bezeichnen. Mein lieber Mann war bis dato nie ein großer Fan von Vanillekipferl, aber in diesem Jahr ist er richtig süchtig danach.

Jetzt möchte ich euch aber nicht mehr länger auf die Folter spannen. Hier kommt mein Rezept für die ultimativ besten veganen Vanillekipferl der Welt.

Vegane Vanillekipferl

Zutaten:

  • 250 g Weizenmehl glatt
  • 210 g pflanzliche Margarine
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 70 g gesiebter Rohrohrstaubzucker
  • 4 – 5 EL selbstgemachter Rohrrohrvanillezucker

Bei der Zubereitung war natürlich wieder mein Thermomix im Einsatz. Bevor ich mit der Zubereitung des Teiges begonnen habe, habe ich zuerst die Mandeln und danach den Rohrohrzucker im Thermomix gerieben. Man merkt bei der Verarbeitung der frisch gemahlenen Zutaten sehr wohl einen Unterschied bei der Qualität des Teiges.

Zubereitung:

  1. Die kalte Margarine in Stücken mit dem gesiebten Mehl in einer Küchenmaschine kneten bis sich Bröseln bilden.
  2. Die gemahlenen Mandeln und den Staubzucker einarbeiten.
  3. Den Teig möglichst rasch verarbeiten, damit er nicht zu warm wird.
  4. Zum Schluss noch kurz mit der Hand kneten und dann in eine Frischhaltefolie einpacken und mindestens eine Stunde im Kühlschrank rasten lassen.
  5. Je länger der Teig Zeit hat zum Rasten desto besser.
  6. Das Backrohr auf ca. 180 °C Ober/Unterhitze vorheizen und Backbleche mit Backpapier auslegen.
  7. In einem Suppenteller den selbstgemachten Rohrrohrzucker mit etwas Rohrohrstaubzucker mischen und zur Seite stellen.
  8. Aus dem Teig kleine Kipferl formen. Das gelingt am besten, wenn ihr eine ca. Walnussgroße Kugel formt, dies halbiert und dann zwischen den Händen rollt und zu einem Kipferl formt.
  9. Die Kipferl bei mittlere Hitze langsam backen. Sie sind fertig wenn, wenn sie gerade angefangen Farbe zu bekommen. Besser etwas heller backen, denn dann zergehen sie nämlich auf der Zunge. Backt ihr sie zu dunkel, werden die Kipferl knusprig und hart und schmecken einfach nicht so gut.
  10. Die Kipferl kurz auskühlen lassen und noch warm in dem bereits vorbereiteten Vanillestaubzucker wuzeln.

So und jetzt könnt ihr die veganen Vanillekipferl genießen. Aber Vorsicht! Die Vanillekipferl haben einen absoluten Suchtfaktor – besser die Dose verstecken, sonst könnt ihr gleich die nächste Lage backen. Lasst es euch schmecken – it’s so easy vegan!


In der veganen Weihnachtsbäckerei_1.0

In der veganen Weihnachtsbäckerei, gibt es so manche Leckerei…nun gut ich muss sagen, vor dem Backen meiner Weihnachtskeksler hatte ich in diesem Jahr zunächst etwas Respekt. Als leidenschaftliche Bäckerin waren meine Keksrezept natürlich immer mit Butter, Eiern und Zucker (dem bösen Industriezucker natürlich). Für mich kam gar nicht in Frage Margarine zu verwenden, da ich der Meinung war die Kekse würden dann einfach nicht gut schmecken und wenn schon Weihnachtsbäckerei dann das volle Programm.

Man soll bekanntlich niemals „nie“ sagen! Nach ein paar Anfangsschwierigkeiten habe ich meine ersten veganen Weihnachtskekse gebacken und ich muss sagen, sie sind fantastisch geworden. Geschmacklich 1 A und vom Aussehen her sowieso Top 🙂 Genug des Eigenlobes, überzeugt euch selbst und probiert z.B. gleich die Linzer Kekse_vegan style aus!

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Linzer Kekse_vegan style

Zutaten:

  • 300 g Weizenmehl glatt
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 2 EL Maisstärke
  • 100 g Staubzucker (Rohrohrzucker)
  • 2 TL Zitronenabrieb (unbehandelte Zitrone)
  • 1 Messerspitze Zimt
  • 1 EL selbst gemachter Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL Weinsteinpulver
  • 200 g Pflanzenmargarine kalt (ich verwende immer die Alsana Margarine)
  • ca. 150 g Marillenmarmelade
  • Staubzucker zum Bestreuen

Zubereitung:

  1. Für den Teig alle trockenen Zutaten miteinander vermischen.
  2. Die kalte Margarine in Würfel schneiden und mit den trockenen Zutaten zu einem homogenen glatten Teig verarbeiten.
  3. Wer keine Küchenmaschine zur Hilfe hat, muss hier mit den Händen arbeiten 🙂
  4. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 60 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  5. Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ca. 3 mm dick ausrollen und Kekse ausstechen. Nicht verzagen, falls der Teig leicht bröselt. Das hat er bei mir auch, aber es ging dann doch gut genug zum Ausrollen und Ausstechen.
  6. Die Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
  7. Im vorgeheiztem Backrohr bei ca. 180 °C bei Ober- und Unterhitze 8 – 12 Minuten backen.
  8. Beim Backen immer wieder kontrollieren, ob die Kekse nicht schon zu viel Farbe genommen haben.
  9. Die Kekse sollten nur ganz leicht goldgelb gefärbt sein.
  10. Nach dem Abkühlen, die Oberteile (mit den Löchern) von den Unterteilen trennen und auf ein Backpapier eng nebeneinander legen und mit Staubzucker bestreuen.
  11. Die Marillenmarmelade – ihr könnt hier natürlich auch eine andere Marmelade verwenden – am Herd kurz erhitzen.
  12. Den Unterteil der Kekse mit der Marmelade mit Hilfe eines Backpinsels bestreichen. Das könnt ihr recht großzügig machen, damit die Kekse den typischen Linzeraugen Look bekommen.
  13. Den angezuckerten Oberteil auf den Unterteil setzten – e voila c’est fini!

 


Ohne Zucker ein Leben lang?!

Wir wissen ja Zucker ist schlecht, schlechter am schlechtesten…doch wer kann schon von sich behaupten ein Leben lang auf das weiße Gold zu verzichten?! Gerade jetzt in der bevorstehenden Weihnachtszeit ist das Thema Zucker im wahrsten Sinne in aller Munde. Schokoladenikolo, Vanillekipferl, Zimtsterne und Co gehören einfach dazu. Doch wie können wir unseren Körper in dieser Zeit unterstützen und gibt es eine „gesunde“ Zuckeralternative wirklich?

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Ich stelle meinen Staubzucker seit kurzem selbst her. Rohrohrzucker in 15 Sekunden zu Staubzucker gemahlen mit meinem Thermomix!

 

Ich habe meinen Shin So Shiatsu Therapeuten Ing. Mag. Mario Stoiber gefragt, wie sich Zucker aus Sicht der TCM – Traditionellen Chinesischen Medizin – auf unseren Körper auswirkt.

so easy vegan: Welche Auswirkung hat der Zucker auf unseren Körper?

fotoMario: Die TCM unterteilt die Lebensmittel nach ihrer thermischen Wirkung. Es gibt Lebensmittel die wärmen den Körper von innen (beispielsweise Gewürze,…), andere Lebensmittel kühlen und befeuchten den Körper von innen. Zu denen zählen Milchprodukte aber auch Zucker. Diese Feuchtigkeit, auch Schleim genannt, behindert das Fließen der Energie (Qi) im Körper. Es kommt zu Müdigkeit, Wasseransammlungen im Körper, Blähungen und Anfälligkeit für Erkältungskrankheiten. Zuviel Zucker kann in weiterer Folge die Nieren schwächen, die in der TCM den Sitz der Lebensenergie darstellen.

so easy vegan: Wirkt jede Zuckerart befeuchtend?

Mario: Jeder Zucker ist nach der TCM befeuchtend. Kleine Mengen stellen normalerweise aber kein Problem dar. Große Mengen sollten jedoch nicht regelmäßig gegessen werden. Besonders Menschen die laut TCM an einem Milz-Qi-Mangel leider und an den vorher erwähnten Symptomen leiden sollten Milchprodukte, Zucker und Backwaren reduzieren. Besonders gut sind in diesem Fall zum Frühstück gekochte Getreidebreis oder Kompott, tagsüber gekochte Gemüsegerichte und als Beilage, statt Brot oder Nudeln, Kartoffeln oder Reis.

so easy vegan: Gibt es einen „gesunden“ Zucker wie z.B. Xylit?

Mario: Über Xylit oder Birkenzucker  gibt es in der TCM noch keine Information. Meine persönliche Erfahrung ist, dass Xylit wie alle Süßungsmittel im Übermaß verschleimend wirkt. Große Mengen führen bei einigen Menschen auch zu Durchfällen. Besonders vorsichtig müssen Hundehalter sein, das schon kleine Mengen von Xylit für Hunde tödlich sein können.

 

so easy vegan: Wenn schon Zucker, welchen empfiehlst du in der Regel?

Mario: Ich verwende zum Süßen ausschließlich natürliche Süßungsmittel wie unraffinierten Rohrzucker oder Honig. Süßstoffe wie Stevia empfehle ich nicht, da sie den Heißhunger auf süß noch fördern und den Körper schwächen.

so easy vegan: Wie kompensiert man am Besten die zuckerhaltigen Weihnachtsfeiertage?

Mario: Besondere Anlässe wie Weihnachten oder Geburtstage  sind nicht das Problem. Die Sucht nach der täglichen Tafel Schokolade ist das Problem. Es geht nicht darum komplett auf die süßen Freuden im Leben zu verzichten, sondern sie bewusst zu genießen. Wenn die Tage nach Weihnachten wieder warm gefrühstückt wird und viel Gekochtes gegessen wird, verzeiht der Körper bei gesunden Menschen relativ schnell die kleinen Sünden.

so easy vegan: Vielen lieben Dank für das Interview Mario!

Zusammenfassend kann man also sagen „Die Dosis macht das Gift“ (Paracelsus). Ich kenne persönlich nur einen Menschen der wirklich zuckerfrei lebt und dass ist meine Yoga-Lehrerin. Und Hand auf Herz, wer kann sonst ehrlich von sich behaupten ohne Zucker ein Leben lang leben zu können?

In diesem Sinne genießen wir die kleinen Freuden im Leben und lassen uns das ein oder andere Weihnachtskeks so richtig gut schmecken. Vegane Keksrezepte folgen in Kürze – it’s so easy vegan!

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Ich verwende hauptsächliche diese drei Zuckersorten: Rohrohrzucker, Vollrohrzucker oder Braunen Zucker. Für mich die geschmacklich besten Sorten.