Bolognese mal anders

Ein herzliches „Hello again!“ Nach einer mehr oder weniger kurzen Blogger Pause melde ich mich wieder voller Energie, Ideen und Freude zurück. Warum es mit dem nächsten Blog Beitrag so lange gedauert hat, erfahrt ihr in Kürze.

Heute habe ich auf jeden Fall ein neues super leckeres Rezept für euch. Die Idee zu der Bolognese mal anders ist mir ganz spontan eingefallen, als ich vor dem DM Foodies Regal gestanden bin. Ihr kennt von Instagram & Co mit Sicherheit schon die veganen Pasta aus Roten Linsen, Kichererbsen etc. Meine erste Erfahrung mit der Roten Linsen Pasta war mehr als bescheiden. Ich wollte jedoch der gesunden Nudelalternative nochmal eine Chance geben.

Meine Wahl viel auf die Rote Linsen Spiralnudeln von DM. Da ich  noch eine offene Packung Passierte Tomaten zu Hause hatte, musste ich gleich noch die Packung mit der Jackfruit mit nehmen. Dreimal dürft ihr Raten, was ich mir kurze Hand zu Hause schnell gezaubert habe! Ich kann euch sagen, Bolognese mit Jackfruit schmeckt so so gut. Nachfolgenden findet ihr die Zutatenliste und das Rezept – viel Spaß beim Kochen 🙂

Zutaten (für 4 Portionen):

  • 1 Packung Rote Linsen Spiralnudeln (Empfehlung von DM)
  • 1 Packung Jackfruit (Empfehlung DM oder Interspar in der Dose)
  • ca. 500g passierte Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 2 Karotten
  • 1/2 rote Paprika
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Kokosnussöl
  • 1 EL Tomatenmark
  • ca. 200ml Wasser
  • Kräutersalz
  • eine Prise Räuchersalz
  • für die Schärfe getrockneter Chili
  • Hefeflocken als Parmesanersatz on top

Zubereitung:

  1. Wasser für die Pasta zum Kochen bringen und Rote Linsen Pasta nach Anleitung kochen.
  2. In einer Pfanne Kokosnuss Öl erhitzen. Die Zwiebel klein würfelig schneiden und anbraten bis sie eine schöne Farbe haben.
  3. Karotten schälen und mit dem Paprika in klein würfelig schneiden.
  4. Die Jackfruit klein hacken und ebenfalls kurz mit anbraten.
  5. Tomatenmark dazu geben und alles gut mischen. Mit den passierten Tomaten ablöschen.
  6. Wasser dazu geben und die Hitze reduzieren. Alles gut einkochen lassen und mit de Gewürzen abschmecken.
  7. Wer es gerne schärfer mag, würzt zum Schluss noch mit getrockneten Chili Schoten.
  8. Die al dente Rote Linsen Pasta mit der Bolgnese mal anders am Teller anrichten und mit Hefeflocken nach belieben bestreuen.

 


Zucchini Reis Pfanne

Mein Lieblingsessen veganisieren

Nachdem jeder von uns mit seinen absoluten Lieblingsmahlzeiten aufgewachsen ist, ist es schwer diesen Geschmack und Gusto darauf weg zu bekommen, wenn man beschlossen hat sich vegan/vegetarisch zu ernähren. So kommt es auch, dass es mittlerweile vegane Fleisch- und Käseersatzprodukte gibt. Hier gehen die Meinungen stark auseinander. Für die einen ist es völlig unverständlich, dass man als Veganer den Geschmack eines Bratwürstchens braucht. Für die anderen ist es wiederum eine absolute Erleichterung in den Einstieg als Nichtfleischesser, denn Tiere müssen für das vegane Würstchen keine mehr Leiden und darum sollte es ja auch hauptsächlich gehen.

Wie dem auch sei, auch ich habe ein absolutes Lieblingsessen aus meiner Jugend, dass ich veganisiert habe. Es handelt sich dabei um ein Rezept von der Mutter einer lieben Freundin, mit der ich gemeinsam einige Jahre die Schulbank gedrückt habe. Im Originalrezept wird ein Toastschinken, Creme Fraiche sowie der klassische Suppenwürfel verwendet. Kurzer Hand habe ich diese drei Zutaten durch geräucherten Tofu, Creme Vega von Dr. Oetker und selbst gemachter Gemüsesuppenpaste ersetzt.

Also auf los gehts los! Die Zucchini Reis Pfanne ist übrigens in knackigen 30 Minuten fertig und schmeckt auch aufgewärmt am nächsten Tag sensationell.

Zutaten für 2 Personen:

  • 1 große Zucchini oder 2 kleinere
  • 1 mittlere Zwiebel
  • 1 EL Kokosnussöl
  • 1 Packung geräucherten Tofu
  • 1 Becher Creme Vega von Dr. Oetker
  • 2 TL Cashewmus
  • 1 – 2 TL Gemüsesuppenpaste selbst gemacht
  • 1 Glas Wasser
  • 1 Tasse Reis

Zubereitung:

  1. Den Reis wie gewohnt waschen und kochen.
  2. In einer Pfanne das Kokosnussöl erhitzen. Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden und darin anrösten.
  3. Die Zucchini je nach Größe in Scheiben schneiden und diese Vierteln und ebenfalls in der Pfanne mit an rösten.
  4. Den Räuchertofu in kleine, dünne Streifen schneiden und ebenfalls in der Pfanne mit köcheln lassen.
  5. Da die Zucchini relativ viel Wasser lassen, nur nach Bedarf noch Wasser hinzufügen.
  6. Die Gemüsesuppenpaste, die Creme Vega und das Cashewmus untermengen und alles gut umrühren.
  7. Nach Bedarf jetzt noch etwas Wasser hinzufügen und auch noch nach salzen.
  8. Alles gut abschmecken und mit dem fertigen Reis servieren.

So das war’s – so schnell ist ein super leckere und gesunde Zucchini Reis Pfanne gekocht. Gerade nach langen Arbeitstagen oder auch mal am Wochenende wenn es schnell gehen muss, ein absolutes Gedicht.

 


Karfiol_2.0

Der liebe Karfiol (Blumenkohl für meine LeserInnen aus Deutschland) war für mich immer ein Kindheitsschreck. Kenn ihr einen Kindheitsschreck auf dem Teller? Das sind für mich Speisen, die man in der Kindheit gar nicht mochte, aber eben vielleicht doch mal im Kindergarten, in der Schule oder auch zu Hause essen musste. Hier liegt oft der Grund, dass man auch im Erwachsenenalter diese Speisen verweigert.

Bei mir war es eben der Karfiol. Gezwungen wurde ich meines Wissens war nie zum Essen von Karfiol, mir verging jedoch bereits von dem Geruch von frisch gekochtem Karfiol der Appetit. Meine Mutter oder auch Großmutter haben früher manchmal Karfiol mit Brösel zu Mittag gekocht und mir wurde aufgrund meiner Abneigung Dankenswertweise  eine Alternative zubereitet. Komischerweise konnte ich Karfiol in einem Mischgemüse oder als Suppe püriert sehr wohl essen. Naja komische Macken eben.

Vor kurzem bin ich in einem der Kochbücher von Attila Hildmann über ein Rezept mit Karfiol gestolpert und dachte zunächst nein geht gar nicht. Beim zweiten mal darüber lesen, war ich dann schon überzeugter und probierte es kurzer Hand in einer etwas abgewandelteren Version aus. Im Original Rezept wird weißes Mandelmus verwendet. Ich hatte nur Erdnussmus zu Hause, und habe gleich mehr von der Sauce gemacht, da ich ein absoluter Saucentiger bin.

So entstand also meine Karfiol_2.0 Variante und ich kann euch nur sagen, es schmeckt himmlisch. Ab sofort bin ich süchtig nach Karfiol!

Zutaten:

  • ca. 500 g Karfiol-Röschen
  • 300 g Spiralnudeln vegan
  • 80 g Erdnussmus
  • 1 TL Currypulver
  • 1 TL Curcumapulver
  • ca. 120 ml Wasser
  • Prise Ursalz
  • Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

  1. Karfiol waschen und Röschen vom Strunk schneiden.
  2. In einem großen Topf in kochendem Salzwasser zugedeckt bissfest kochen.
  3. Für die Nudeln einen weiteren Topf mit Wasser zum Kochen bringen, salzen und diese al dente kochen.
  4. Währenddessen für die Sauce Erdnussmus, Curry und Curcumapulver mit dem Wasser mischen. Achtung, zu Beginn ca. 100 ml Wasser hinzugeben und dann je nach Konsistenz Wasser nachgießen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Den fertig gegarten Karfiol in einem Sieb abtropfen lassen.
  6. Die Nudeln ebenfalls abgießen und kurz mit lauwarmen Wasser abschrecken.
  7. Die Sauce kurz in einem kleinem Topf erhitzen. Eventuell noch etwas Wasser hinzufügen, falls die Sauce zu sehr eindickt.
  8. Karfiol, Nudeln am Teller anrichten, mit der Sauce übergießen und gleich genießen!


Süßkartoffel_Liebe

Süßkartoffeln sind neben Avocados eines der wenigen Gemüsesorten von Übersee, die ich bewusst einkaufe. Meine Liebe zu Süßkartoffeln habe ich erst vor kurzem so richtig entdeckt. Durch die unterschiedlichen Zubereitungsarten und die tollen Inhaltsstoffe, bringt die Süßkartoffel eine willkommene Abwechslung auf unseren Teller.

In den Süßkartoffeln steckt u.a. ein Stoff Namens Caiapo, der den Cholesterinwert nachweislich senkt. Die Süßkartoffel, die eigentlich gar nichts mit unserem Erdäpfel gemein hat, da sie ein Windengewächs und kein Nachtschattengewächs ist, enthält hochwertige Antioxidantien, jede Menge Mineralstoffe wie Kupfer, Mangan, Folat und Eisen sowie Vitamin C, B2, B6 und E.

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Die Knolle tut uns somit nicht nur gesundheitlich gut, sondern schmeckt auch noch phänomenal. Süßkartoffeln können roh oder in einer Suppe, als Pommes Frites zubereitet werden. Auf Instagram habe ich Hasselback Potatoes entdeckt. Hasselback Potatoes verdanken ihren Namen dem Chef des Restaurants Hasselbacken in Schweden. Die rohen Süßkartoffeln oder Erdäpfel werden in dünne Streifen zu 3/4 eingeschnitten und dann mit etwas Olivenöl bestrichen. Im Backrohr bei ca. 200 °C zwischen 20 und 30 Minuten garen. Nach ca. 15 Minuten nochmals mit Olivenöl einstreichen. Die Süßkartoffeln sind nach der Garzeit super knusprig on top und in der Mitte schön cremig. Kurz vor dem Servieren noch mit Kräutersalz bestreuen und gleich warm genießen.

Probiert Süßkartoffeln im Hasselback Potatoes Style aus, ihr werdet begeistert sein 🙂 it’s so easy vegan!

 


Orientalisches Dinner

Kennt ihr das Orientalische Frühstück „Ful“? Ful sind gekochte Wachtelbohnen, die mit Humus, Zatar, Oliven und Pitabrot gereicht werden. Bohnen sind ja der Eiweißlieferant schlecht hin, daher kommen sie bei mir mehrmals die Woche auf den Teller. Nachdem ich noch Baked Beans im Glas zu Hause hatte und einen extremen Gusto auf das orientalische Gericht „Ful“ hatte, habe ich dieses kurzer Hand umgewandelt in ein tolles nahrhaftes Dinner. Bilder sagen mehr als tausend Worte…

Statt dem Pita-Brot gab es scharf angebratetene Erdäpfel und frische Tomatenwürfel. Die Erdäpfel hatte ich schon fertig gekocht im Kühlschrank. Das erspart nicht nur eine Menge Zeit, sondern auch Kalorien! Warum? Erdäpfel, Nudeln und Reis sollte man am besten 24 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen, da in der Zeit resistente Stärke gebildet wird und diese ist so schwer vom Körper zu verstoffwechseln wie Ballaststoffe. Kurz um, Kohlenhydrate ausreichend ruhen lassen und dann erst weiterverarbeiten. Dann braucht es auch kein schlechtes Gewissen mehr, wenn man mal am Abend eine leckere Pasta oder geröstete Erdäpfel isst.

Zutaten:

  • 1 Glas Baked Beans
  • 1 Glas Kichererbsen – beides gibt es im Biosupermarkt Denn’s
  • 2 – 3 EL Wasser
  • 1 Spritzer frischer Zitronensaft
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Tahin (Sesampaste)
  • 2 – 3 gekochte Erdäpfel
  • 1 EL Kokosfett
  • 2 kleine Tomaten
  • Ursalz
  • frisch gehackte Petersilie
  • Olivenöl

Zubereitung:

  1. Für den Humus die Kichererbsen in einem Sieb abtropfen lassen und gemeinsam mit dem Zitronensaft, Tahin, Olivenöl und einer Prise Ursalz mit dem Stabmixer pürieren. Nach Bedarf Wasser hinzugeben, damit die Masse schön sämig wird.
  2. Die Erdäpfel in kleine Würfel schneiden und im heißen Kokosfett goldbraun anrösten. Zum Schluss salzen.
  3. Die Baked Beans in einer Stielkasserolle erwärmen.
  4. Die Tomaten vierteln, das Kerngehäuse entfernen und ebenfalls klein würfelig schneiden.
  5. Die Petersilie fein hacken.

Am Teller zuerst die Bohnen anrichten. In der Mitte Platz schaffen für den Humus. Dann noch die gerösteten Erdäpfel und on top die gewürfelten Tomaten platzieren. Zum Schluss mit der Petersilie bestreuen und mit etwas Olivenöl beträufeln.

Wenn die Erdäpfel bereits vorgekocht waren, beträgt die Zubereitungszeit in Summe ca. 30 Minuten. Traditionell wird das Gericht ja in der Früh gegessen, man ist danach extrem satt und braucht lange nichts mehr. Probiert es einfach mal aus – es schmeckt so lecker und ist so easy vegan 🙂

 


Zucchini mit Tomaten_Schnitten

Nachdem es die letzten Wochen bereits heimische Babytomaten (zwar noch aus dem Gewächshaus) auf unserem Bauernmarkt zu kaufen gibt, musste ich gleich mal Zucchini Schnitten mit Tomaten aus dem Ofen ausprobieren.

Zucchini sind gemeinsam mit den Tomaten ein Dreamteam aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Zucchini mindert roten Hautausschlag wie Neurodermitis und Akne, da sie die Blut-Hitze kühlt, die wiederum für Hautentzündungen verantwortlich ist. Die saftigen, kühlenden Tomaten beruhigen gemeinsam mit den Zucchini einen überreizten und übersäuerten Magen.

Abgerundet mit Polenta, einer feinen Kräuter-Dip und vielen frischen Kräutern ergibt das ein richtig nahrhaftes und schmackhaftes Gericht.

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Zutaten:

  • 2 kleine Zucchini
  • 2 Handvoll Babytomaten
  • 1/2 geräucherter Tofu
  • 1 Tasse Maisgriess (Polenta)
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 2 – 3 TL Olivenöl
  • 1 TL Kokosnussöl
  • Bärlauch bzw. Basilikum und frische Petersilie
  • Ursalz
  • 1/2 Becher veganes Griechisches Joghurt
  • 2 – 3 TL Hafercreme Cuisine

Zubereitung:

  1. Backofen auf 180 °C vorheizen.
  2. Zucchini waschen, der Länge nach aufschneiden und halbieren.
  3. 1 Tasse Polente mit 2 Tassen kochendem Wasser übergießen und quellen lassen.
  4. Polenta mit Salz und Kurkuma abschmecken.
  5. Das innere der Zucchini ausschaben und mit Olivenöl bestreichen.
  6. Die Hälften auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
  7. Die Babytomaten halbieren und in die Zucchini Hälften setzen.
  8. Im Backrohr die Zucchini Hälften ca. 15- 20 Minuten garen.
  9. Für die Kräuter-Dip, veganes griechisches Joghurt mit Hafercreme Cuisine vermischen. Kräuter hacken unterrühren und mit Salz abschmecken.
  10. Den Tofu in kleine Würfel schneiden und in Kokosnussöl anbraten.
  11. Polenta in der Mitte des Tellers mit den Zucchini/Tomaten Schnitten anrichten.
  12. Mit Kräuter-Dip und frischen Kräutern garnieren.

TIPP: Da die Saison von Bärlauch schon mehr oder weniger vorbei ist, eignen sich auch wunderbar frischer Rucola, Basilikum und Petersilie.

Die Zubereitungszeit beträgt insgesamt ca. 30 Minuten. Lass es euch schmecken – it’s so easy vegan!

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Erdäpfel-Spargel-Salat

Endlich ist sie wieder da, die Spargelzeit! Ich liebe ja Spargel, vor allem den grünen, denn hier fällt das lästige Schälen weg. Spargel ist sehr gesund, aber leider auch  nicht ganz günstig, da das Gemüse mit großem Arbeitsaufwand angebaut wird. Das Gemüse enthält jede Menge Ballaststoffe, Magnesium, Kalzium, Kalium, B-Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe und Folat. Die Kombination aus viel Kalium und geringem Natriumgehalt wirkt harntreibend. Ob euer Harn nach dem Verzehr von Spargel etwas streng riecht, bestimmen übrigens eure Gene – etwa 50 % der Menschen sind davon betroffen.

Spargel hat fast keine Kalorien (100g weißer Spargel bringt es gerade mal auf 16 kcal). Das Frühlingsgemüse ist somit ein absoluter Schlankmacher und beeinflusst euren Blutzuckerspiegel aufgrund des niedrigen glykämischen Index kaum.

Jetzt will ich euch aber die Zutaten für den Erdäpfel-Spargel-Salat nicht länger vorenthalten. Das ich Erdäpfel liebe ist mittlerweile bekannt und ich liebe warme Speisen. Kalte Salate etc. als Hauptspeise esse ich wirklich nur im Hochsommer, wenn es draußen brütend heiß ist und ich meinen Körper von innen kühlen möchte. Mehr zum Thema TCM könnt ihr bald in meiner neuen Rubrik „Buch-Tipp des Monats“ lesen.

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Zutaten:

  • 4 -5 größere festkochende Erdäpfel
  • 1/2 Bund Spargel
  • ca. 200 g Champignons
  • Vogerlsalat
  • 1/2 Avocado
  • 2 TL Kokosnussfett
  • 1 TL 4K-Gewürzmischung (Welche Gewürze sich dahinter verbergen erfahrt ihr hier: Erdäpfel, Kohlsprossen & Rotkrautsalat)
  • 1/2 TL Bockshornklee gemahlen
  • Ursalz
  • 1 – 2 TL Kürbiskernöl
  • Sprossen zum Garnieren

Zubereitung:

  1. Die Erdäpfel kochen, schälen und in Scheiben schneiden.
  2. Vom Spargel ca. 1 – 2 cm am Ende wegschneiden, und in ca. 3 cm große Stücke schneiden.
  3. In einer großen Pfanne das Kokosnussfett erhitzen und den Spargel darin anbraten.
  4. Die Champignons vierteln und mit den Erdäpfeln in der Pfanne mit anrösten.
  5. Wenn alles schön angeröstet ist, mit den Gewürzen und dem Salz abschmecken.
  6. Auf dem Teller anrichten und on top mit dem Vogerlsalat dekorieren.
  7. Die Avocado in feine Streifen schneiden und am Teller anrichten.
  8. Mit etwas Küribskernöl und den Sprossen garnieren und genießen!

TIPP: Alternativ könnt ihr auch Karotten und Babytomaten (bitte erst kurz vor Ende der Garzeit dazu geben, sonst werden sie zu matschig) verwenden. Immer gut ist auch frisch gehackte Petersilie. Aber bitte erst ganz zum Schluss, kurz vor dem Anrichten in die Pfanne unterrühren, sonst verliert sie ihr Aroma.

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Bulgur Salat mal anders

Bulger ist ein Weizengrieß  der ein wahrer Nährstofflieferant ist. Er enthält u.a. B-Vitamine,Vitamin E und die Mineralstoffe Kalzium, Magnesium und Phosphor. Bei Glutenunverträglichkeit ist Bulgur leider nicht geeignet, da er wie alle anderen Weizenprodukte Gluten enthält. Aufgrund des hohen Ballaststoffgehalts hält Bulgur lange satt und zählt daher zu den langsamen langkettigen Kohlenhydraten, da der Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr langsam ansteigt und auch lange konstant gehalten wird.

Langkettige Kohlenhydrate wie Bulgur, Vollkorn, Bohnen, Hirse, Haferflocken, Naturreise und Kichererbsen etc. eignen sich auch wunderbar um abzunehmen, da die Heißhunger-Attacken aus bleiben und das Sättigungsgefühl lange anhält.

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Vielen kennen sicher den orientalische Bulgur-Salat „Tabouleh“ mit Tomaten, Olivenöl und Zitronensaft, dazu noch frische Pfefferminze und viel gehackte Petersilie. Tabouleh ist für mich ein typischer Sommersalat, der an heißen Tagen erfrischt und lange satt macht.

Nachdem ich bei Sonnentor die Tabouleh-Gewürzmischung entdeckt hatte musste schnell ein Bulgur-Salat her. Mit frischem Spinat, heimischen Gurken (die ersten heuer, noch aus dem Gewächshaus), Rotkraut und Bärlauch –  alles direkt beim Bauernmarkt am Rochusmarkt gekauft – habe ich einen warmen Bulgur-Salat gezaubert.

Zutaten:

  • 1 Tasse Bulgur
  • 1/2 Gurke
  • 1/4 Rotkraut
  • 1 Bund frischer Bärlauch
  • 1/2 Bund Petersilie
  • Blattspinat
  • 1/2 Packung geräucherter Tofu
  • 1 Avocado
  • 1 TL Kokosnussöl
  • 2-3 EL Olivenöl
  • 2 EL Himbeeressig
  • Sonntentor Nanas Tabouleh Bio-Gewürzmischung
  • Walnussöl
  • Ursalz

Zubereitung:

  1. Bulgur mit der doppelten Menge heißem Wasser übergießen und ca. 20 Minuten quellen lassen.
  2. In der Zwischenzeit die Gurke schälen und in kleine Würfeln schneiden. Das Rotkraut vierteln, den Strunk entfernen und in dünne Streifen schneiden. Den Bärlauch ebenfalls in dünne Streifen schneiden. Alles in eine große Schüssel geben.
  3. Den Blattspinat von den Stängeln befreien, waschen und mit einem Küchentuch trocken tupfen.
  4. Den Tofu in kleine Würfeln schneiden und in einer kleinen Pfanne mit Kokosnussnöl anrösten.
  5. Wenn der Tofu fertig angeröstet ist, aus der Pfanne auf einen Teller geben.
  6. Die Spinatblätter in die Pfanne geben. Sobald diese knackig gegart sind (also etwas zusammenfallen), vom Herd nehmen, Tofu wieder dazu mischen und salzen. Der Spinat gart in der noch heißen Pfanne weiter nach.
  7. Den warmen Bulgur in die Salatschüssel zu dem geschnitten Gemüse geben und mit Olivenöl, Himbeeressig, der Sonnentor Tabouleh Gewürzmischung und Salz abschmecken.
  8. Auf dem Teller zuerst den Bulgur und dann den Blattspinat mit dem Tofu darauf anrichten.
  9. Zum Schluss mit Walnussöl beträufeln.

Das ist wirklich mal ein Bulgur-Salat mal anders! Der Salat schmeckt durch den frischen Bärlauch und die Gurke einfacht total erfrischend. Durch die Sonnentor Tabouleh Gewürzmischung erinnert der Salat an Sommer, Sonne und Schwimmbad 🙂 einfach herrlich!

Die Avocado habe ich am Abend unter den restlichen Bulger-Salat gemischt. Kalt schmeckt der Salat übrigens auch sensationell.

Die Zubereitungszeit beträgt übrigens ca. 30 Minuten.

Viel Spaß beim Kochen – it’s so easy vegan!


Erdäpfel, Rote Rüben, Tofu

Heute erwartet euch eine völlig neue Kreation aus Erdäpfeln, Roten Rüben und geräuchertem Tofu.

Rote Rüben habe ich bis dato nur in Suppen, Risotto oder Aufstrichen verarbeitet. Dabei sind sie so gesund und individuell einsetzbar. In der TCM werden die Roten Rüben zur Herzstärkung eingesetzt und dämpfen ein überregtes Gemüt, Nervosität und geistige Unruhe. Sie stärken das Blut, wirken Blutmangel und Eisenmangel sowie der Trägheit der Leber entgegen.

Die Rote Rübe enthält die besonderen Aminosäuren Asparagin, Glutamin und Betain, sowie wichtige Mineralstoffe, wie Calcium, Phosphor, Kalium, Magnesium, Natrium, Eisen und Kupfer für die Blutbildung. Durch den hohen Mineralstoffgehalt sind die Roten Rüben basenüberschüssig und helfen somit das Säure-Basen-Gleichgewicht im Körper aufrecht zu erhalten.

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Zutaten:

  • Erdäpfel
  • 1 Rote Rübe
  • 1 Pkg. geräucherter Tofu
  • 1/2 Avocado
  • 3 TL Kokosnussöl
  • 1 TL Agavendicksaft
  • Ursalz
  • gehackte Petersilie

TIPP: Das Gericht lässt sich z.B. am Abend nach der Arbeit schnell zubereiten, wenn ihr die Erdäpfel schon am Vortag oder in der Früh kocht.

Zubereitung:

  1. Gekochte Erdäpfel schälen und in Scheiben schneiden.
  2. 2 TL Kokosnussöl in eine große Pfanne geben.
  3. Erdäpfel in der heißen Pfanne anrösten.
  4. Rote Rübe schälen und in kleine Würfel schneiden und gemeinsam mit den Erdäpfeln anrösten, bis die Roten Rübe bissfest ist.
  5. Den Tofu in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden und in einer kleinen Pfanne mit 1 TL Kokosnussöl anbraten.
  6. Die Avocado halbieren und die Hälfte mit dem Kern in einem Gefäß im Kühlschrank aufbewahren. Die zweite Hälfte von der Schale befreien und in dünne Scheiben schneiden.
  7. Kurz vor dem Anrichten 1 TL Agavendicksaft über die Roten Rüben/Erdäpfel gießen und salzen.
  8. Am Teller zuerst die gerösteten Erdäpfel/Rote Rüben anrichten und mit Tofu/Avocado Scheiben seitlich garnieren. Zum Schluss mit gehackter Petersilie bestreuen.

Die Zubereitungszeit beträgt ca. 25 Minuten (wenn die Erdäpfel schon vorgekocht sind).

Ich muss ehrlich sagen, ich war überrascht wie fein die Kombination Erdäpfel und Rote Rüben schmeckt. Der TL Agavendicksaft, der zum Schluss zu den gerösteten Erdäpfel und Roten Rüben geben wird, gibt einen leicht süßlichen Geschmack. Somit ist der leicht erdige Geschmack der Roten Rüben nicht so im Vordergrund. Wer diesen jedoch gerne mag, kann den Agavendicksaft natürlich weg lassen.

Viel Spaß beim Kochen und Probieren!

 


Erdäpfel, Kohlsprossen & Rotkrautsalat

Wie bin ich wohl auf diese Kombination gekommen, fragen sich vielleicht jetzt einige. Wenn der Kühlschrank gerade nichts anderes hergibt, muss man kreativ werden.

Zutaten:

  • festkochende Erdäpfel
  • zwei Handvoll Kohlsprossen
  • 1/2 bzw. 1/4 Rotkraut je nach Größe
  • 2 TL Kokosnussöl
  • 1 – 2 TL Agavensirup
  • gehackte Petersilie
  • 1 TL 4 K-Gewürz
  • Salz
  • Himbeeressig & Olivenöl

 

Kohlsprossen haben einen hohen Gehalt an Vitamin C, B-Vitaminen, Vitamin K, Folsäure und liefern auch noch Mineralstoffe wie Kalium, Eisen, Magnesium und Phosphor. Zusätzlich haben sie im Gegensatz zu anderen Gemüsesorten einen hohen Eiweiß Gehalt.

Das 4 K-Gewürz – was steckt dahinter?

Seit einigen Jahren beschäftige ich mich schon mit der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Gewürze sind in der TCM eine sehr wichtige Komponente. Die Gewürzmischung besteht aus gemahlenen Koriander, Kreuzkümmel, Kurkuma und Kardamom – ich mische die vier Gewürze einfach in einem eigenen Glas zusammen und würze damit fast alle Gerichte zum Schluss.

TIPP: Vor allem in der Kalten Jahreszeit wirkt die 4 K – Gewürzmischung stark ausleitend bei Feuchtigkeit – dafür ist im wesentlichen der Kardamom verantwortlich, da dieser entwässernd wirkt. Mehr zum Thema TCM gibt es in Kürze!

Zubereitung:

  1. Erdäpfel kochen
  2. Kohlsprossen in Wasser bissfest blanchieren
  3. zwei Pfannen vorbereiten und je 1 TL Kokosnussöl erhitzen
  4. Erdäpfel schälen und in Scheiben schneiden, in großer Pfanne anbraten
  5. Kohlsprossen in kleiner Pfanne anbraten
  6. Rotkohl in dünne Streifen schneiden, mit Salz, Himbeeressig und Olivenöl abschmecken
  7. Kohlsprossen salzen, mit Agavensirup ablöschen, dann karamellisiert dieser. Bitte gleich vom Herd nehmen, sonst verbrennt der Sirup
  8. Erdäpfel salzen und mit 1 TL 4 K-Gewürzmischung würzen, gehackte Petersilie zum Schluss darüber streuen

Die Zubereitungszeit beträgt ca. 20 Minuten (wenn die Erdäpfel schon vorgekocht sind).

Das Gericht ist zwar simple, schmeckt durch die karamellisierten Kohlsprossen und dem Rotkohlsalat in Kombi einfach nur toll und ist total schnell zubereitet.

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