Waschnüsse_saubere Wäsche

Ihr kennt Waschnüsse noch nicht? Dann wird es höchste Zeit, dass ihr diese tolle Alternative zu chemischen Waschmitteln kennenlernt. Pro Woche kommt eine vierköpfige Familie im Schnitt auf fünf Wäscheladungen. Dabei werden Unmengen an Waschmittel verbraucht, die unsere Umwelt belasten. Die meisten handelsüblichen Waschmittel enthalten Chemikalien, die einen negativen Einfluss auf die Tier- und Pflanzenwelt aber auch in weitere Folge auf unsere Gesundheit haben. So enthalten die meisten Waschmittel nichtionische Tenside, die sich toxisch auf Gewässerorganismen wie z.B. Fische auswirken.

Tenside müssen laut EU-Verordnung biologisch abbaubar sein. Allerdings gilt dies nur für die Oberflächen-, aber nicht für die Endabbaubarkeit. In weiterer Folge heißt das, dass die erdölbasierenden Tenside in die Umwelt gelangen und dort auch verbleiben. Stattdessen  werden auch häufig Tenside aus nachwachsenden Rohstoffen wie z.B. Palmöl verwendet. Hierfür werden ganze Regenwälder radikal abgeholzt und in Monokulturen verwandelt, häufig zum Nachteil der dort angesiedelten Tiere und Menschen.

Die gute Nachricht es gibt eine tolle natürliche Alternative – die Waschnüsse, die auf dem Waschnussbaum, auch Seifenbaum genannt, in tropischen und subtropischen Regionen in Asien wachsen. Für die Wäsche werden die Nüsse in zwei Hälften geknackt und in einem Baumwollsäckchen zu der Wäsche in die Trommel gegeben. Man benötigt 3 – 7 Nusshälften für 2 – 3 Waschgänge.

Der in der Schale der Waschnüsse enthaltene Wirkstoff Saponin besitzt eine hervorragende Waschkraft und wirkt antibakteriell. Bei Kontakt mit warmen Wasser bildet sich eine milde, waschaktive Lauge. Da Waschnüsse geruchsneutral sind, verwende ich ein paar Tropfen von einem ätherischem Öl z.b. Lavendel, die ich einfach in das Weichspülfach gebe.

Für stark verschmutze Wäsche oder weiße Wäsche verwende ich zusätzlich den Bleichkomplex und Fleckenentferner von Sonett. Die Produkte von Sonett enthalten keine  synthetischen Bleichaktivatoren, optische Aufheller und pflanzenschädigendes Perborat.

Waschnüsse sind in jedem gut sortierten Bio-Supermarkt oder Reformhaus erhältlich. Ein Kilo kostet ca. € 15, wenn man bedenkt wie lange man mit einem Kilo auskommt ist der Preis im Vergleich zu herkömmlichem Waschmittel unschlagbar. Probiert es aus, ihr werdet begeistert sein. Euer Geldbeutel und die Umwelt werden es euch danken – it’s so easy vegan!


Karfiol_2.0

Der liebe Karfiol (Blumenkohl für meine LeserInnen aus Deutschland) war für mich immer ein Kindheitsschreck. Kenn ihr einen Kindheitsschreck auf dem Teller? Das sind für mich Speisen, die man in der Kindheit gar nicht mochte, aber eben vielleicht doch mal im Kindergarten, in der Schule oder auch zu Hause essen musste. Hier liegt oft der Grund, dass man auch im Erwachsenenalter diese Speisen verweigert.

Bei mir war es eben der Karfiol. Gezwungen wurde ich meines Wissens war nie zum Essen von Karfiol, mir verging jedoch bereits von dem Geruch von frisch gekochtem Karfiol der Appetit. Meine Mutter oder auch Großmutter haben früher manchmal Karfiol mit Brösel zu Mittag gekocht und mir wurde aufgrund meiner Abneigung Dankenswertweise  eine Alternative zubereitet. Komischerweise konnte ich Karfiol in einem Mischgemüse oder als Suppe püriert sehr wohl essen. Naja komische Macken eben.

Vor kurzem bin ich in einem der Kochbücher von Attila Hildmann über ein Rezept mit Karfiol gestolpert und dachte zunächst nein geht gar nicht. Beim zweiten mal darüber lesen, war ich dann schon überzeugter und probierte es kurzer Hand in einer etwas abgewandelteren Version aus. Im Original Rezept wird weißes Mandelmus verwendet. Ich hatte nur Erdnussmus zu Hause, und habe gleich mehr von der Sauce gemacht, da ich ein absoluter Saucentiger bin.

So entstand also meine Karfiol_2.0 Variante und ich kann euch nur sagen, es schmeckt himmlisch. Ab sofort bin ich süchtig nach Karfiol!

Zutaten:

  • ca. 500 g Karfiol-Röschen
  • 300 g Spiralnudeln vegan
  • 80 g Erdnussmus
  • 1 TL Currypulver
  • 1 TL Curcumapulver
  • ca. 120 ml Wasser
  • Prise Ursalz
  • Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

  1. Karfiol waschen und Röschen vom Strunk schneiden.
  2. In einem großen Topf in kochendem Salzwasser zugedeckt bissfest kochen.
  3. Für die Nudeln einen weiteren Topf mit Wasser zum Kochen bringen, salzen und diese al dente kochen.
  4. Währenddessen für die Sauce Erdnussmus, Curry und Curcumapulver mit dem Wasser mischen. Achtung, zu Beginn ca. 100 ml Wasser hinzugeben und dann je nach Konsistenz Wasser nachgießen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Den fertig gegarten Karfiol in einem Sieb abtropfen lassen.
  6. Die Nudeln ebenfalls abgießen und kurz mit lauwarmen Wasser abschrecken.
  7. Die Sauce kurz in einem kleinem Topf erhitzen. Eventuell noch etwas Wasser hinzufügen, falls die Sauce zu sehr eindickt.
  8. Karfiol, Nudeln am Teller anrichten, mit der Sauce übergießen und gleich genießen!


Herbst(Zeit) für Zwetschkenknödel

Als ÖsterreicherIn isst man im Frühjahr bzw. Frühsommer Marillenknödel und im Herbst Zwetschenknödel. Der Teig besteht hier entweder aus Topfen (Quark) oder Erdäpfeln. Früher habe ich für die Obstknödel immer einen Topfenteig verwendet. Seit ich den Thermomix – Die kleinste Küche der Welt in meiner Küche stehen habe, experimentiere ich noch lieber. Auf dem Thermomix Rezeptportal www.cookidoo.at habe ich ein Rezept für vegane Obstknödel gefunden und musste es gleich ausprobieren.

Für alle die jetzt noch nicht glückliche Besitzer eines TM5 sind, können natürlich den Teig auch mit einer Küchenmaschine, die ihr zu Hause habt herstellen. Der Teig reicht insgesamt für ca. 8 mittelgroße Zwetschken. Wenn ihr nicht gleich alle Knödel essen könnt oder wollt 🙂 dann friert einfach die rohen Knödel einzeln in Frischhaltefolie ein.

So jetzt aber ran an die Knödel – it’s so easy vegan!

Zutaten:

  • 500 g mehlige Erdäpfel
  • 150 g Margarine
  • 200 g vegane Semmelbrösel
  • 100 g griffiges Mehl
  • 2 EL Rohrohrstaubzucker
  • 80 g geriebene Haselnüsse
  • Prise Salz

Alle Thermomix BesitzerInnen finden die Anleitung für die Zubereitung auf der cookidoo Rezeptplattform. Hier die Schritt für Schritt Zubereitung ohne TM5:

  1. Erdäpfel schälen, in Stücke schneiden und kochen.
  2. Die fertig gegarten Erdäpfel einige Minuten abkühlen lassen.
  3. Erdäpfel mit einer Kartoffelpresse pressen und mit Semmelbrösel, Mehl und Salz zu einem homogenen Teig kneten.
  4. Aus dem Teig eine Rolle formen und ca. acht gleich große Scheiben schneiden.
  5. Die Scheiben flach drücken, in der Mitte die Zwetschke setzen, mit dem Teig verschließen und mit feuchten Händen zu Knödel formen.
  6. Die Knödel entweder in siedendem Wasser oder in einem Dampfgarer garen.
  7. In der Zwischenzeit Margarine in einer Pfanne schmelzen und geriebene Haselnüsse sowie 2 – 3 EL Semmelbrösel mit Rohrohrzucker anrösten.
  8. Die gegarten Knödel in der Nuss-Semmelbrösel Mischung wälzen und zum Schluss mit Rohrohrstaubzucker bestäuben.

Die Zwetschgenknödel noch heiß servieren und genießen – lasst es euch schmecken!


Tiramisu goes vegan_Veganisu

Tiramisu war für mich schon immer das ultimative Dessert. Das beste Tiramisu hat mir meine Oma immer zum Geburtstag gemacht und es war einfach mega cremig und hat himmlisch geschmeckt. Bei der veganen Variante werden die Eier durch einen Eiersatz (z.B. von MyEy) und der Mascarpone durch Sojajoghurt und veganen Topfen ersetzt. Statt den Biskotten wird ein Mandelkuchen frisch gebacken.

Ich muss zugeben, das Veganisu kommt natürlich nicht an das Original ran. Aber es schmeckt super cremig und auch nicht zu süß. Eine erfrischende vegane Alternative mit weniger Kalorien und Zucker. Das Originalrezept ist von Thermomix auf www.cookidoo.at. Meine Veganisu habe ich natürlich auch in meinem Thermomix hergestellt.

Zutaten Mandelkuchen:

  • 100 g vegane Margarine
  • 100 g geriebene Mandeln
  • 120 g Rohrohrzucker
  • 200 g Sojasahne
  • 150 g Dinkelmehl
  • 1 EL Eiersatz (z.B. MyEy Vollei)
  • 1 Pkg. Backpulver

Zubereitung Mandelkuchen:

  1. Backofen auf 180 °C vorheizen.
  2. Kastenform 12×30 cm fetten.
  3. Margarine und Zucker mixen. Sojasahne dazu geben und nochmals gut durch mixen.
  4. Eiersatz, Mehl, Backpulver und geriebene Mandel dazu geben und zu einem homogenen Teig mixen.
  5. Den Teig in die Kastenform füllen und 30 Minuten bei 180 °C backen.

Zutaten Creme und Topping:

  • 150 g Rohrohrzucker
  • 150 g vegane Margarine
  • 1 Pkg. veganer Topfen (Mandelbasis)
  • 300 g Sojajoghurt
  • Etwas Zitronenzeste
  • 100 ml Kaffee frisch aufgebrüht
  • 2 EL Rohkakao

Zubereitung Creme und Topping:

  1. Zucker, Margarine, Topfen, Zitronenzeste und Sojajoghurt cremig rühren.
  2. Kaffee frisch aufbrühen und auskühlen lassen.
  3. Den ausgekühlten Mandelkuchen halbieren und die eine Hälfte in eine Auflaufform geben.
  4. Mit Kaffee tränken und mit der Hälfte der Creme bestreichen.
  5. Die zweite Hälfte des Mandelkuchens darauf setzen und mit der restlichen Creme bestreichen.
  6. Im Kühlschrank einige Stunden am Besten über Nacht ziehen lassen.
  7. Vor dem Servieren mit Rohkakao bestreuen.

Das Veganisu am besten mit einem frisch aufgebrühten Kaffee genießen – it’s so easy vegan!

 


Thermomix – Die kleinste Küche der Welt

Alle die mir auf Instagram und Facebook auf soeasyvegan folgen, werden schon bemerkt haben, dass ich ein neues Lieblingsgerät in der Küche habe. Ja ich bin stolze Besitzerin eines Thermomix von Vorwerk. Der Thermomix TM5 ist die kleinste Küche der Welt, eine sogenannte Multifunktions-Küchenmaschine mit insgesamt 12 Funktionen…

  1. Wiegen
  2. Vermischen
  3. Zerkleinern
  4. Mahlen
  5. Kneten
  6. Mixen
  7. Dampfgaren
  8. Kochen
  9. Schlagen
  10. Kontrolliertes Erhitzen
  11. Rühren
  12. Emulgieren

…das alles schafft der TM5 im handumdrehen. Brotteige, Suppen, Gemüse dampfgaren und gleichzeitig Kartoffeln und eine super leckere Sauce kochen – es war noch nie so easy gesunde und natürlich auch vegane Gerichte schnell zuzubereiten. Ein großer Pluspunkt sind für mich die Mahlfunktion und die integrierte Waage. Ab sofort kann ich Dinkelkörner für den Brotteig frisch mahlen oder aus Rohrohrzucker schnell Staubzucker mahlen, gerade so viel wie ich für die Zubereitung von dem Kuchen etc. brauche.

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Kochkenntnisse sind nicht wirklich erforderlich, denn der TM5 bietet ein Guided-Cooking, dass Schritt für Schritt durch das Rezept begleitet. Ein Highlight für mich ist, dass ich jetzt viel mehr Zeit habe als vorher. Während der TM5 für mich arbeitet und z.B. gerade die Suppe, den Milchreis oder das Risotto kocht, kann ich relaxen oder lästige Hausarbeiten erledigen.

Bedient wird der Thermomix über ein super Hightech Touch Display, dass sich direkt mit dem Cook-Key verbindet, der die gespeicherten Rezepte enthält. Im Vorwerk Onlineportal Cookidoo könnt ihr unter 10.000 Rezepten wählen und via WLAN bis zu 5.000 Rezepte direkt auf euren Cook-Key laden. Dann kann auch schon losleget werden. Einfach das gewünschte Rezept auswählen und der Anleitung am Display folgen.

Vom Ökonomischen Standpunkt her verbraucht der TM5 viel weniger Strom als eine Herdplatte, die ja über Starkstrom läuft. Suppenwürze, Brotgewürze oder Vanillezucker  etc. lassen sich mit dem Thermomix ganz easy selbst herstellen. In Zukunft ist der Kauf von  Fertigprodukte obsolet, denn man kann alles selbst im TM5 herstellen und das ganz ohne Geschmacksverstärker & Co.

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Die Premium-Version mit dem Cook-Key kostet € 1.299,-. Der TM5 ist auch in der Basis-Version mit dem Standard Rezept-Chip „Das Kochbuch“ mit 200 Rezepten für € 1.199,- direkt bei mir bestellbar. Weitere Rezept-Chips können noch zusätzlich gekauft werden. Ich persönlich finde aber die neue Version mit dem Cook-Key einfach super, da man nicht nur eine riesige Rezeptauswahl im Onlineportal Cookidoo zur Verfügung hat, sondern auch gleich den erstellen Wochenplaner direkt auf den Cook-Key laden kann. Mit dem Wochenplaner wird übrigens auch gleichzeitig eine Einkaufsliste erstellt, die man sich dann ganz easy per Mail schickt und so direkt am Smartphone immer mit dabei hat.

Für alle die jetzt neugierig geworden sind und noch mehr Infos benötigen, schreibt mir einfach bzw. gibt es auch noch mehr Infos unter Thermomix.at. Ich biete auch Kochworkshops mit dem TM5 in Wien und Umgebung an, dann könnt ihr den TM5 selbst einem Härtetest unterziehen – ich verspreche euch, ihr werdet begeistert sein. Bei Interesse füllt bitte das Kontaktformular hier am Ende des Beitrages aus!

So und jetzt gehe ich zu meinem TM5 und fabriziere wieder was leckeres – es gibt noch so viele Rezepte die ich ausprobieren möchte 🙂


Russischer Zupfkuchen_vegan Style

Für die vegane Variante von meinem Russischen Zupfkuchen habe ich die Eier erstmals durch den Eiersatz von MyEy ersetzt. MyEy wurde von dem österreichischen veganen Konditormeister Christian Geisler entwickelt und besteht hauptsächlich aus Stärke und pflanzlichen Eiweißquellen. Der  bio-zertifizierte Eiersatz ist 100 % natürlich und in drei Varianten hier erhältlich.

Das Ey-Weiß und Voll-Ey sind aufschlagbar zu Eischnee, im Gegensatz zum Ey-Gelb. Alle drei Varianten sind vegan, gluten-, fett-, zucker- und fettfrei. Von der Menge her ersetzt 1 TL (ca. 8 g) und 42 ml Wasser ein ganzes Ei.

Statt dem im Originalrezept verwendeten Magertopfen habe ich die vegane Philadelphia Variante auf Basis von Mandeln verwendet.

Zutaten Teig:

  • 200 g Margarine
  • 150 g Rohrohrzucker
  • 350 g Dinkelmehl
  • 30 g Rohkakao
  • 1 Pkg. Backpulver
  • 1 TL (8 g) My Voll-Ey und 42 ml Wasser

Zutaten Füllung:

  • 180 g Margarine
  • 200 g Rohrohrzucker
  • 4 TL (32 g) My Voll-Ey und 168 ml Wasser
  • 500 g veganer Philadelphia
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 Pkg. Vanillepuddingpulver

 

Zubereitung:

  1. Springform (ca. 26 cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen und das Backrohr auf 180 °C vorheizen.
  2. Margarine, Zucker, Mehl, Kakao, Backpulver, Voll-Ey mit dem Mixer zu einem Teig verarbeiten.
  3. Auf der Arbeitsfläche mit den Händen nochmals ordentlich durchkneten und 2/3 mit den Händen in die Springform drücken und einen Rand ca. 3 cm hochziehen.
  4. Für die Fülle Margarine, Zucker, Voll-Ey, veganer Philadelphia, Vanillezucker und Vanillepuddingpulver mixen und auf den Teig in der Springform leeren.
  5. Den restlichen Teig wie Kuhflecken auf der Füllung verteilen und  60 – 70 Minuten bei 180 °C backen.

Der russische Zupfkuchen wird dank dem Vanillepulver richtig saftig und schmeckt mega gut nach Vanille und Schokolade. Dazu noch ein Glas Frozen Matcha Latte und die Welt kann für ein paar Sekunden stehen bleiben – ein echter Genuss!


 


Süßkartoffel_Liebe

Süßkartoffeln sind neben Avocados eines der wenigen Gemüsesorten von Übersee, die ich bewusst einkaufe. Meine Liebe zu Süßkartoffeln habe ich erst vor kurzem so richtig entdeckt. Durch die unterschiedlichen Zubereitungsarten und die tollen Inhaltsstoffe, bringt die Süßkartoffel eine willkommene Abwechslung auf unseren Teller.

In den Süßkartoffeln steckt u.a. ein Stoff Namens Caiapo, der den Cholesterinwert nachweislich senkt. Die Süßkartoffel, die eigentlich gar nichts mit unserem Erdäpfel gemein hat, da sie ein Windengewächs und kein Nachtschattengewächs ist, enthält hochwertige Antioxidantien, jede Menge Mineralstoffe wie Kupfer, Mangan, Folat und Eisen sowie Vitamin C, B2, B6 und E.

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Die Knolle tut uns somit nicht nur gesundheitlich gut, sondern schmeckt auch noch phänomenal. Süßkartoffeln können roh oder in einer Suppe, als Pommes Frites zubereitet werden. Auf Instagram habe ich Hasselback Potatoes entdeckt. Hasselback Potatoes verdanken ihren Namen dem Chef des Restaurants Hasselbacken in Schweden. Die rohen Süßkartoffeln oder Erdäpfel werden in dünne Streifen zu 3/4 eingeschnitten und dann mit etwas Olivenöl bestrichen. Im Backrohr bei ca. 200 °C zwischen 20 und 30 Minuten garen. Nach ca. 15 Minuten nochmals mit Olivenöl einstreichen. Die Süßkartoffeln sind nach der Garzeit super knusprig on top und in der Mitte schön cremig. Kurz vor dem Servieren noch mit Kräutersalz bestreuen und gleich warm genießen.

Probiert Süßkartoffeln im Hasselback Potatoes Style aus, ihr werdet begeistert sein 🙂 it’s so easy vegan!

 


Flaschen_post

Wenn man so wie ich viel unterwegs ist, sollte man immer eine Flasche Wasser mit dabei haben. Denn wir alle wissen, viel trinken ist wichtig. Früher waren die herkömmlichen Plastikflaschen mein ständiger Begleiter. Die Plastikflaschen habe ich gerne öfter verwendet und einfach mit guten Wiener Hochquellwasser immer wieder aufgefüllt.

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Klar wusste ich, dass Plastikflaschen eine Umweltkatastrophe schlecht hin sind. Aber dass hochgiftige Stoffe aus dem Plastik direkt in meinem Wasser und in weiter Folge in meinem Körper landen, davon erfuhr ich erst nachdem ich mich Näher mit dem Thema BPA in Plastik beschäftig hatte.

BPA steht für Bisphenol A, dass bei der Herstellung des Kunststoffs Polycarbonat eingesetzt wird. Bisphenol A ist die am meistproduzierte Industriechemikalie, alleine in Europa werden 1,15 Mio. Tonnen im Jahr verbraucht. Doch was macht BPA jetzt so gesundheitsschädlich? Es handelt sich dabei um eine „endokrin wirksame Substanz“, d.h. BPA wirkt auf unseren Hormonhaushalt. Die  Störung des Hormonsystems durch BPA wurde u.a. mit der verfrühten Geschlechtsreife bei Mädchen, Übergewicht bei Erwachsenen und Jugendlichen, einer Zunahme an Prostata- und Brustkrebsfällen etc. in Verbindung gebracht. Kurz gesagt BPA ist eine giftige Substanz, die in unserem Körper nichts zu suchen hat.

So viel zur Theorie! Mittlerweile habe ich zwei tolle Alternativen zu den herkömmlichen Plastikflaschen gefunden. Meine ständigen Begleiter sind die Glasflasche von lifefactory oder die BPA freie Flasche von Blender-Bottle.

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Lifefactory bietet Glasflaschen für Groß und Klein, die gut geschützt in einer BPA-freien Silikon Hülle in tollen Farben auch optisch etwas her machen. Glas ist außerdem super hygienisch.

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Blender-Bottle ist eine BPA-freie Plastikflasche, die mit einem Blender Ball Schneebesen in Form einer  kleinen Metallkugel, perfekt für die Zubereitung von meinem Matcha Tee geeignet ist. Die Flasche kann man leicht im Geschirrspüler reinigen.

Beide Flaschen sind super dicht und können ohne Bedenken in der Sport- oder Handtasche verstaut werden. So erspart ihr euch und unserer Umwelt nicht nur den ständigen Kauf von Getränkeflaschen, ihr könnt auch ganz easy mit gutem Gewissen frisches Wasser aus der Wasserleitung zapfen.


Granola_Hype

Wenn man auf Instagram unterwegs ist, kann man dem Granola Hype gar nicht mehr entgehen. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich zunächst gar nicht genau wusste worum es sich da jetzt genau handelt. Nach kurzer Recherche wusste ich mehr. Granola ist also selbstgemachtes Knuspermüsli und oh ha der Trend kommt aus Amerika!

Da ich ja ein Fan von allem Selbstgemachten bin, habe ich mehrere Rezepte durchstöbert und mich dann für die folgende Variante entschieden. Zusammengemixt hat alles der Thermomix von Vorwerk – mein neuer Ferrari in der Küche.

Der Vorteil von selbstgemachter Granola liegt eindeutig darin, dass ihr selbst bestimmt was rein kommt. Man kann sich nach seinem eigenem Geschmack ein tolles Müsli ganz easy zaubern und muss nicht mehr auf die doch sehr zuckerlastigen Fertigmüslimischungen aus dem Handel zurückgreifen.

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Zutaten:

  • 100 g gehackte Cashewnüsse
  • 50 g Sonnenblumenkerne
  • 100 g Haferflocken oder Dinkelflocken
  • 50 g Kokosflocken
  • 50 g Amaranth gepufft
  • 80 g Kokosnussöl
  • 20 g Rohkakao
  • 4 EL Kokosblütensirup
  • 1/2 – 1 TL Zimt
  • 1/2 TL Vanillepulver

 

Zubereitung:

  1. Das Backrohr auf 120°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Cashewnüsse hacken mit Sonnenblumenkernen, Haferflocken, Koksflocken, Amaranth etc. vermischen.
  3. Kokosnussöl flüssig mit Rohkakao, Kokosblütensirup, Zimt und Vanillepulver mischen und über die Flockenmasse leeren.
  4. Alles gut vermischen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen.
  5. 30 – 40 Minuten auf mittlere Schiene gleichmäßig bräunen. Die Mischung dabei immer wieder wenden, damit nichts anbrennt.
  6. Die Granola vollständig auskühlen lassen, erst dann bekommt sie den knusprigen Effekt.

TIPP: Die Granola passt auch wunderbar als Topping über Milchreis, Porridge, Chia Pudding _Love , Overnight-Oats oder Nicecream_so cool & easy.

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Ohne die Zeit im Backofen gerechnet braucht ihr für die Zubereitung gerade mal ca. 15 Minuten.  Probiert es aus, es lohnt sich denn geschmacktlich ist die Granola einfach Top. Viel Spaß beim Ausprobieren eurer homemade Granola und folgt mir auf Instagram 🙂 it’s so easy vegan!


Rollgerste-Gemüse-Laibchen

Die Rollgerste-Gemüse-Laibchen sind eine tolle vegane Alternative zu herkömmlichen Faschierten Laibchen oder auch Buletten genannt. Ich hatte noch eine Zuchini zu Hause und gemeinsam mit ein paar Erdäpfeln und Rollgerste wurden daraus super leckere und gesunde Laibchen.

Rollgerste ist besonders reich an Magnesium, Calcium, Kalium, Eisen und Phosphor. Das Getreide enthält außerdem auch viele essentielle Aminosäuren, das heißt Aminosäuren, die der Körper nicht selbst bilden kann. Zu den essentiellen Aminosäuren in der Gerste zählen unter anderem Leucin, Phenylalanin oder Valin. Da Rollgerste Gluten enthält, wird diese bei Glutenunverträglichkeit nicht empfohlen. 

Zu den Rollgerste-Gemüse-Laibchen habe ich noch eine Avocado Mayonnaise kredenzt.

Zutaten:

  • 1 Tasse Rollgerste
  • 3 – 4 kleine Erdäpfel
  • 1 Zucchini
  • 1/2 Tasse Leinsamen
  • 2 TL Johanniskernmehl
  • frisch gehackte Petersilie
  • Ursalz
  • 1/2 TL Bockshornkleesamen
  • gemahlener Peffer
  • 3 – 4 EL Kokosnussöl
  • 1 Avocado
  • 3 EL vegane Mayonnaise
  • 1 TL Tahin

Zubereitung:

  1. Die Rollgerste waschen und mit 2 Tassen Wasser wie Reis kochen.
  2. Den Leinsamen in einer kleinen Schüssel mit Wasser bedecken und einweichen.
  3. Die Erdäpfel schälen, mit der Gemüsereibe grob reiben und gut ausdrücken.
  4. Die Zucchini ebenfalls grob reiben und gut ausdrücken. So viel Wasser wie möglich aus den geriebenen Erdäpfel und Zucchini drücken, damit die Masse anschließend nicht zu nass ist.
  5. Die gekochte Rollgerste gemeinsam mit dem eingeweichten Leinsamen und der Petersilie in einem Mixer pürieren.
  6. Das geriebene Gemüse, die pürierte Rollgerste mit  Salz, den Gewürzen und 2 TL Johanniskernmehl zum Binden ordentlich durchkneten und ca. 20 Minuten rasten lassen.
  7. In der Zwischenzeit die Avocado-Mayonnaise zubereiten.
  8. Dafür die Avocado schälen und gemeinsam mit der Mayonnaise, Tahin und einer Prise Ursalz mit dem Stabmixer pürieren.
  9. In einer großen Pfanne das Kokosnussöl erhitzen.
  10. Vor dem Formen der Laibchen die Hände mit kaltem Wasser befeuchten.
  11. Die Laibchen auf beiden Seiten goldbraun anbraten.

Gemeinsam mit der Avocado Mayonnaise und frischen Kräutern garnieren und gleich frisch genießen 🙂 Die Zubereitungszeit beträgt inklusive der Rastzeit ca. 50 Minuten.

TIPP: Statt den Leinsamen könnt ihr auch Leinsamenschrot verwenden. Je nachdem wie nass die Masse ist, am Besten noch Johanniskernmehl dazu geben bis die Masse die richtige Konsistenz zum Formen der Laibchen hat.