Quinoa, Brokkoli & Co Pfanne

Ein Hoch auf das Inka-Korn Quinoa!

Warum das Korn so super gesund ist und was es bei der Zubereitung von Getreide & Co zu beachten gibt, findet ihr gleich nach der Zutatenliste.

Zutaten:

  • 1 1/2 Tassen Quinoa
  • Brokkoli
  • 1/2 geräucherter Tofu
  • 1 Packung TK-Erbsen
  • frische Petersilie gehackt
  • 1 TL Kokosnussöl
  • eine Prise Ursalz
  • frischer Rucola grob gehackt
  • ein Schuss Walnussöl
  • ein Schuss Himbeeressig

 

Quinoa das Super Inka-Korn

Quinoa zählt zu den besten pflanzlichen Eiweißquellen, da er alle neun essentiellen Aminosäuren enthält und unsere üblichen Getreidearten, was den Mineralreichtum anbelangt, um Längen schlägt. Das Inka-Korn ist glutenfrei und kann sowohl bei Getreideunverträglichkeit, als auch bei Problemen mit Candida-Infektionen gegessen werden.

Soweit so gut, wäre da nicht die Phytinsäure, die Hülsenfrüchte, Getreide und Ölsaaten brauchen, da diese sonst nicht das für ihr Wachstum benötigte Phosphat speichern könnten. Ohne Phosphat könnten Keimlinge nicht sprießen und zu einer Pflanze heranwachsen. Das Problem ist jetzt aber, dass die Phytinsäure im menschlichen Organismus die lebenswichtigen Mineralien wie Magnesium, Calcium, Eisen und Zink unlöslich bindet. Soll heißen dass die Mineralien nicht mehr vom Körper aufgenommen und verwertet werden können sondern ausgeschieden werden. Außerdem blockiert die Phytinsäure die Verdauungsenzyme, die wir zur Verdauung von Eiweiß benötigen.

Kurz um, Phytinsäure hat zwar nicht nur negative Eigenschaften (u.a. antioxidative Wirkung, schützt vor Krebs etc.) aber die einzigen Lebewesen, die diese verwerten können, sind Wiederkäuer. Und da wir keine Wiederkäuer sind, ist es ratsam, möglichst wenig Phytinsäure zu uns zu nehmen.

Also was tun wir um die Phytinsäure aus dem Quinoa  und Nüssen, Samen, Getreide etc. zu bekommen?

Wir weichen ein – einfach den Quinoa etc. vor dem Verzehr in ein Gefäß geben (keine Schale/Gefäß aus Metall verwenden) und Wasser dazugeben. Die Phytinsäure wird durch das Einweichen neutralisiert. Das Einweichwasser dann bitte wegschütten und den Quinoa etc. unter fließendem Wasser spülen.

TIPP: Einfach in der Früh den Quinoa einweichen und am Abend dann kochen oder einfach umgekehrt, je nachdem ob ihr für Mittag oder Abend eine Mahlzeit vorbereitet!

Zubereitung:

  1. Den eingeweichten Quinoa wie Reis kochen.
  2. Brokkoli-Röschen in Wasser blanchieren, zum Schluss auch die Erbsen dazu geben. Beides soll schön bissfest sein, abseihen.
  3. Tofu würfelig schneiden und in der Pfanne mit Kokosfett anbraten. Blanchierten Brokkoli und Erbsen dazu geben.
  4. Gekochten Quinoa mit in die Pfanne und alles gut umrühren und salzen. Bei Bedarf frischen Pfeffer dazu geben.
  5. Zum Schluss gehackte Petersilie untermengen.
  6. Am Teller anrichten und gehackten Rucola on Top geben.
  7. Mit einem Schuss Walnussöl & Himbeeressig garnieren.

Die Zubereitungszeit beträgt ca. 30 Minuten.

Durch den nußigen Geschmack des Quinoa, den bitteren Geschmack im Rucola, die Süße der Erbsen und die leichte Säure von dem Himbeeressig, ergibt es eine wahre Geschmacksexplosion im Mund – einfach so easy vegan!

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3 thoughts on “Quinoa, Brokkoli & Co Pfanne

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